Eltern kennen diese Szenen: Ein Vater weist seine Tochter auf der Lehrfahrt zurecht, weil sie beim Abbiegen den Schulterblick vergessen hat. Die Tochter ist uneinsichtig, es entbrennt ein heftiger Streit. Schliesslich möchte der Vater selber wieder das Steuer übernehmen – mit üblen Folgen. Das Video «Schulterblick» (siehe oben) von Project Axel Foley gewann den Ford Video Award 2018 und überzeugte sowohl die Schweizer Fachjury als auch das Publikum beim Online-Voting.

Velounfälle nehmen zu

Mit dem Video Award fördert Ford nicht nur Filmstudierende und Filmschaffende, sondern auch die Sicherheit. Dieses Jahr wurde er bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Das Thema orientiert sich an der «Share The Road»-Kampagne, die Ford im Frühling europaweit lanciert hat. Dabei geht es um die Förderung des Respekts zwischen Fahrrad- und Autofahrern, deren Verhältnis nicht immer entspannt ist – häufig aufgrund mangelnden Platzes auf den Strassen. Das zeigen die Unfallzahlen von Velofahrern, die entgegen dem Trend zu sichererem Verkehr in letzter Zeit wieder ansteigen.

Umkämpfte Podestplätze

Der Fachjury um Schauspieler und Prix-Walo-Preisträger Leonardo Nigro und Musikerin Anna Känzig wurde es allerdings nicht leicht gemacht: Auf witzige und versöhnliche Art und Weise konnten auch die Projekte « Childish » von Hannes Cullum (2. Platz) sowie « Drivers and Cyclists can be Friends » von Eduard Vijulie und « Show Tolerance » (gemeinsamer 3. Platz) überzeugen.