Es war die Motorsport-Party des Jahres! Rund 100'000 Zuschauer liessen sich das Formel-E-Spektakel mitten in Zürich nicht entgehen. Schon am frühen Mittag – kurz vor Beginn des Qualifyings – herrschte auf der Strecke reges Treiben. Hinter dem getarnten EQC, dem ersten rein elektrischen Mercedes-SUV, reihten sich elf E-Smarts der neuesten Generation ein.

Smart EQ Fortwo Rennwagen  (Werk)
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Smart EQ Fortwo Rennwagen  (Werk)
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Smart EQ Fortwo Rennwagen  (Werk)
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Smart EQ Fortwo Rennwagen in Zürich  (Werk)
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BLICK-Autoredaktor Andreas Engel neben seinem Smart EQ Fortwo Rennwagen in Zürich  (Werk)
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Der Smart EQ Fortwo Rennwagen von BLICK-Autoredaktor Andreas Engel  (Werk)
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Ex-Radprofi Fabian Cancellara vor Smart EQ Fortwo Rennwagen in Zürich  (Werk)
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Ex-Radprofi Fabian Cancellara ist bereit für ein paar Runden im Smart EQ Fortwo Rennwagen durch Zürich  (Werk)
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Ex-Radprofi Fabian Cancellara ist bereit für ein paar Runden im Smart-EQ-Fortwo-Rennwagen durch Zürich  (Werk)
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Smart EQ Fortwo Rennwagen  (Werk)
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Smart EQ Fortwo Rennwagen  (Werk)
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Smart EQ Fortwo Rennwagen  (Werk)
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Volle Rennmontur

Auch BLICK fährt bei der EQ-Parade mit. «Weil die Smarts Rennfahrzeuge aus dem italienischen E-Cup sind, müssen wir auf der Strecke Overall und Helm tragen», erklärt Mercedes-Schweiz-CEO Marc Langenbrinck, der neben Radsport-Champ Fabian Cancellara ebenfalls mitfährt.

Ex-Radprofi Fabian Cancellara darf im Rennsmart um die Formel-E-Rennstrecke von Zürich fahren.  (Werk)

Ist das wirklich Zürich?

Also rein in den Overall und ab Richtung Rennstrecke. Der Schweiss rinnt mir bei gefühlten 30 Grad jetzt schon aus allen Poren. Nachdem ich mich in den schmalen Rennsitz gequetscht und den 5-Punkt-Gurt montiert habe, gehts los. Wir Smarties fädeln uns in der Alfred-Escher-Strasse bei der engen Schikane auf der Strecke ein. Auch Ortskundige erkennen Zürich aus dem Cockpit fast nicht wieder: Am Ende der langen Geraden folgt die Spitzkehre beim Belvoirpark, weiter gehts vorbei am Yachthafen Richtung Rentenanstalt und um fünf 90-Grad-Kurven durchs Bankenviertel.

Der Rennsmart aus Italien jagt um die Hausecken des Zürcher Bankenviertels.  (Werk)

Vollgas durch die Stadt

Nach der Einführungsrunde nimmt der Konvoi Fahrt auf: Die 220 km/h, mit denen die Formel-E-Renner später die langen Geraden hinunterflitzen, schaffen unsere E-Smarts nicht. Aber mit 100 km/h vorbei an den deaktivierten Radar-Blitzern ist auch ein spezielles Gefühl!

Auch BLICK-Autoredaktor bekam einen beschrifteten Rennsmart für die Runden durch Zürich.  (Werk)

Schon im Smart anspruchsvoll

Die Strecke ist holprig, auf den Tramschienen rutschig und an manchen Stellen sehr eng. Und das in einem Smart, der nur halb so lang und klar schmaler als ein Formel-E-Bolide ist. «Eine echte Herausforderung für die Piloten », meint auch Radprofi Cancellara. Nach 20-minütiger Fahrt verlassen wir die Strecke wieder – so haben wir die Zürcher City definitiv noch nie erlebt.