SwissSkills 2018: Die Berufsshow in Bern im Live-Ticker Das sind die 77 besten Berufsleute der Schweiz

00:40 | 12.09.2018

900 junge Berufsleute sind bei den Schweizer Berufsmeisterschaften angetreten. 77 haben es zuoberst aufs Podest geschafft. In der Tabelle finden Sie alle Siegerinnen und Sieger der SwissSkills 2018 auf einen Blick.

Swissskills-Ticker

Das waren die SwissSkills 2018!

 
Die SwissSkills 2018 waren ein voller Erfolg. 115'515 Besuchende strömten während fünf Tagen auf das 100'000 Quadratmeter grosse Gelände in Bern, um 135 Berufen näher zu kommen. Sie durften den Profis über die Schulter schauen oder im Rahmen von «MySkills» am Sonntag gleich selbst Hand anlegen. Spannend waren auch die verschiedenen Games und Challenges. Zum Beispiel ein Töggeli-Match gegen einen Roboter oder ein interaktives Wissensquiz. Das grosse Highlight war die Siegerehrung am Samstagabend vor rund 5000 Zuschauern. Von 900 Teilnehmenden erhielten 77 eine oder im Fall von Schreiner Jérémie Droz sogar zwei Goldmedaillen. Das nächste Ziel der Siegerinnen und Sieger heisst WorldSkills 2019 in Kazan, Russland.
 
 

UBS – Partner der SwissSkills 2018

Erleben Sie die grosse Berufsshow vom 12.–16. September in Bern kostenlos! Auf www.swiss-skills2018.ch/ubs-tickets können Sie sich mit dem Promocode SA1505 Gratistickets sichern.

Damit Jugendliche auch im Berufsleben ihr volles Potenzial entdecken und ent­falten können, engagiert sich UBS für die Initiative SwissSkills wie auch für die Veranstaltung in Bern. Zusammen mit Ringier, dem offiziellen Medienpartner. Alle Informationen auf www.swiss-skills2018.ch

Ein Selfie mit dem Bundesrat

Blumenmädchen im Scheinwerferlicht, ein zweifacher Goldmedaillen-Gewinner und ein Selfie mit dem Bundesrat: Hier sind die besten Bilder von der Siegerehrung in der Postfinance Arena in Bern. Die besten Berufsleute des Landes stehen fest und die Medaillen sind vergeben, doch die SwissSkills sind noch bis heute Abend in vollem Gang: Wer heute vorbeischaut, kann 100 Berufe selber ausprobieren. 
 
Die Storenbau-Gewinner Remo Vogt, Sascha Tobler und Michael Harscher machen mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann ein Selfie.
 
Jérémie Droz hat gleich zwei Mal Gold geholt. Als Möbel- und als Bauschreiner.
 
 
Die Tanzgruppe Bluewear in Action.
 
Die Zuschauer warten gespannt auf die Resultate.
 
 
Auch bei der Lichtshow sind Profis am Werk.
 
 
 
Tanzende Handwerker.
 
Glückliche Drittplatzierte: Floristin Sabrina Messerli.
Strassentransportfachmänner EFZ Mischa Horst (Platz 1), Silvio Constantin (Platz 2) und Matthias Hodel (Platz 3).
 

Dachdeckerin Erika Egli: «Ich habe alles gegeben»

 
Erika Egli (21) ist die einzige Dachdeckerin der Schweiz. Ehrensache, dass sich die St. Gallerin aus Nesslau auch von einer Verletzung nicht davon abhalten lässt, an den SwissSkills teilzunehmen. 
 
 

Velomech Luca (18) will heute aufs Podest

 
Als einer von acht Velomechanikern kämpft Luca Schätti an den SwissSkills um den Meistertitel. Gewinnen ist sich der Zürcher gewöhnt: Er ist Junioren-Vize-Europameister im Mountainbiken. Ob es der 18-Jährige heute Abend auch aufs Velomech-Podest schafft?
 
 
Luca geht mit dem Ehrgeiz eines Athleten an die Berufsmeisterschaft.
 
Von den prüfenden Blicken seines Experten Urs Schaller lässt sich Luca Schätti nicht ablenken. Ruhig widmet sich der lernende Velomechaniker der Reparatur eines Mountainbikes. Was beim etwas scheuen Zürcher Oberländer von aussen nicht erkennbar ist: Er ist ein Kämpfertyp. An die SwissSwills 2018 ist Schätti gekommen, um aufs Velomech-Podest zu fahren. «Wenn es ein Wettkampf ist, will ich diesen auch gewinnen», sagt der angehende Velomechaniker. Schliesslich hat er es in der Qualifikation von rund 400 Velomech-Lernenden der Schweiz unter die letzten Acht geschafft. «Den Ehrgeiz eines Athleten habe ich auch bei einer Berufsmeisterschaft.»
 
«Ich hab meine Leidenschaft zum Beruf gemacht»

Denn nicht nur beruflich lebt Luca Schätti fürs Velofahren. Er ist Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft im Mountainbike und U19-Vize-Europameister. Mountainbiken ist sein grösstes Hobby. Als Dreijähriger sass der Horgener schon zum ersten Mal auf einem Drahtesel, mit fünf nahm er an seinem ersten Rennen teil. Da fiel auch die Wahl der Ausbildung nicht schwer. «Ich hab meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.»

Die Kunden glücklich zu machen, freut ihn. «Wenn die Leute ihr Velo nach der Reparatur abholen, haben sie eine riesige Freude.» Natürlich findet der angehende Velomechaniker auch die Arbeit selbst toll. Nicht zuletzt wegen der Abwechslung. «Es gibt kaum Routine.» Was macht einen guten Velomechaniker aus? «Nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch technisches Verständnis. Durch die Elektronik an den Velos wird der Mechaniker immer mehr zum Techniker.» An seinen eigenen zehn Velos repariert der 18-Jährige selbstverständlich alles selbst. Seinen Ausbildungslohn investiert er vor allem in neue Teile.

 
15'000 Kilometer pro Jahr

Ob es schneit, regnet oder bei Sonnenschein – Luca Schätti ist immer mit dem Velo unterwegs. «Pro Jahr lege ich etwa 15'000 Kilometer zurück», sagt der Mountainbiker. Das entspricht etwa 40 Kilometer pro Tag. Wie er das trotz einem 100-Prozent-Job schafft? Nicht etwa mit dem Arbeitsweg. Von Horgen nach Zug fährt er mit der S-Bahn. «Aber oft beginne ich eine Stunde früher, damit ich in der Mittagspause trainieren gehen kann.» Und nach dem Arbeiten heisst es nochmals Velofahren. «Ich bin ein Bewegungsmensch. Ich muss von morgens bis abends auf den Beinen sein. Sonst werde ich wahnsinnig.»
 
Auf dem Velo legt Luca Schätti pro Jahr 15'000 Kilometer zurück.
 
 

Sie entscheidet über Sieg oder Niederlage

 
Serviette richtig gefaltet? Gläser sauber? Im Service kommt es auf jedes Detail an. Die amtierende Weltmeisterin im Restaurantservice Tatjana Caviezel (21) beurteilt als Expertin für Gastro Formation die Leistung der Lernenden im Wettkampf. Über sich selbst sagt sie: «Beim Bewerten bin ich streng.»
 

Der Freitag in Bildern

Durchblick beim Virtual-Reality-Game von Viscom.
 
Social Media ist schon lange auch in der Berufswelt angekommen.
 
So sieht Plattenbau an den SwissSkills 2018 aus.
 
Ottilia und Edith brauchen nach dem Besucheransturm eine Pause.
 
Vielleicht werde ich Geomatiker ...
 
Parcours am Stand der Migros.
 

«Wir müssen die Traditionsberufe pflegen!»

Geigenbauerin, Hufschmied oder Holzbildhauerin: Wir haben junge Leute gefragt, warum sie einen Nischenberuf gewählt haben. Und wie sie ihre Zukunft sehen.
 
Die angehende Holzbildhauerin Nadine Bircher (18) ist stolz auf ihr Handwerk. An den SwissSkills 2018 schnitzt sie einen Bärenkopf. «Als Holzbildhauerin muss man einen Sinn für Kreativität und viel Geduld haben», sagt die Brienzerin.
 
Mit Meissel und Klöppel arbeitet sich Nadine Bircher (18) Schnitz für Schnitz zu ihrem Kunstwerk, einem Bärenkopf, vor. Ihr Handwerk macht die Brienzerin stolz: «Es ist wichtig, die traditionellen Berufe zu pflegen. In meiner Verwandtschaft schnitzen viele als Hobby. Ich mach das jetzt richtig. Als Beruf.»
In ihrem Notizbuch hat Nadine genau notiert, wie sie den Bärenkopf gestalten möchte.
 
Laut der Lehrstellenplattform Yousty.ch gehören Kaufmann/-frau, Detailshandelsfachmann/-frau und Fachmann/-frau Betreuung zu den beliebtesten Lehrberufen der Schweiz. Einige Jugendliche entscheiden sich aber wie Nadine für traditionelles Handwerk. Geigenbauerin Corina (23) schwärmt: «Es ist einer derjenigen Jobs, der wirklich noch Handwerk ist.»
 
Corina (23) lernt Geigenbauerin. «Ich versuche für die Musiker ein möglichst gutes Instrument herzustellen.»
 
 Armon (18) absolviert eine Ausbildung als Hufschmied. Der Bündner ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und hatte von klein auf Kontakt zu Pferden. «Ich wollte das schon immer. Das Schönste ist die Zusammenarbeit mit den Tieren. Aber der Job ist körperlich auch anstrengend.» Das macht Armon nichts aus. Auch in Zukunft setzt er voll auf diesen Beruf: «Irgendwann möchte ich mich als Hufschmied selbständig machen.»
 
Armon (18) träumt vom eigenen Hufschmied-Betrieb.
 
Als selbständig Erwerbender hat Michael bereits Erfahrung. Bevor sich der 25-jährige Berner aus Konolfingen entschied, eine Zweitausbildung als Keramiker zu absolvieren, arbeitete er als selbständiger Schreiner. «Dann merkte ich, dass ich meine Kreativität noch mehr ausleben möchte.» Während Michael am Werkplatz der Messe mit ruhiger Hand eine Schale formt, scharen sich neugierige Schülerinnen um den Handwerker. Schliesslich sieht man das nicht alle Tage. Und auch der angehende Keramiker sagt: «Ich finde es spannend, einen Beruf zu lernen, der nicht alltäglich ist.»
 
Michael (25) möchte als Keramiker endlich seine Kreativität ausleben.
 
Wie schaffen es Berufe wie Küfer, Graveurin oder eben Keramiker den Sprung in die Moderne? «Man darf die Tradition auch brechen», ist Michael überzeugt. «An der Berufsschule übernehmen manchmal Lasercutter oder 3D-Drucker die Arbeit. So ergeben sich noch mehr Möglichkeiten.»
 
An den SwissSkilss 2018 erhalten rund 26 Nischenberufe eine Plattform. Auf den Werkplätzen arbeiten neben den genannten Berufsleuten auch Laborantinnen Farbe und Lack, Korb- und Flechtgestalter, Goldschmiedinnen, Küfer oder Drechsler.
 
Angehender Drechsler Silvan (25) sagt: «Wir sind hier an den SwissSkills, um zu sagen: Uns gibt es auch noch wir sind noch nicht ausgestorben.»
Küfer Enea (25) freut sich, dass er im Beruf sein Interessen für Wein und Holz miteinander verbinden kann.
 
 

Vier Schülerinnen suchen Ihren Traum-Job

Wir haben vier Schülerinnen an den SwissSkills 2018 begleitet. Heute wollen sie herausfinden, ob sich ihre Berufswünsche nach dem Besuch der Messe ändern oder gleich bleiben. 
 

Der Donnerstag in Bildern

 
 
SwissSkills 2018 – und die Frisur sitzt.
Ein Pseudopatient wartet bei den Fachfrauen/-männer Gesundheit auf seinen nächsten Einsatz.
Eine angehende medizinische Praxisassistentin zeigt den Besucherinnen ihre Arbeit.
Hunderte Schülerinnen und Schüler kommen am Bahnhof Wankdorf an.
Let's dance!
Die SwissSkills 2018 von oben. Beim Eingang A.
 
 

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