Übersicht: Darum gehts in «Fifa 19»

Champions League, neuer Kick-Off-Modus, massive Veränderungen im «Ultimate Team»-Modus mit neuer Weekend League: «Fifa 19» hat viele neue Features zu bieten. So geht fast unter, dass dieses Jahr zum letzten Mal Alex Hunter seine Reise durch den weltweiten Spitzenfussball antritt. Nach den Auf und Abs in «Fifa 18» hat er im neuen «The Journey»-Modus seinen Traum endlich erreicht: Er darf für Real Madrid auf dem Platz sein bestes geben. Doch mit grossem Ruhm kommen auch viele Verpflichtungen.

Trailer zu «Fifa 19»

Gameplay: So spielt sich «Fifa 19»

Nachdem wir das Spiel bereits in Los Angeles und in München unter die Lupe nehmen konnten, konzentrierten wir uns während der Gamescom auf den «The Journey»-Modus. Dabei ist bereits der Startscreen eine Überraschung. So darf man die Story nicht nur mit Alex Hunter bestreiten. Stattdessen stehen auch Danny Williams und Kim Hunter zur Wahl. Danny hatte bereits in den letzten Jahren als Teamkollege und späterer Rivale von Alex einen Auftritt. Kim ist eine komplett neue Figur, die im amerikanischen Frauensoccer die Chance erhält, ins Nationalteam aufzusteigen. Leider waren die beiden neuen Charaktere an der Gamescom noch nicht spielbar.

So wählten wir also Alex, der zu Beginn eigentlich nur in Ruhe die Auslosung für die Champions League im Fernseher mitverfolgen möchte. Doch seine Managerin erinnert in daran, dass er als Star nun auch Pflichten abseits des Platzes zu erfüllen hat. So steht neben einer «Say no to racism»-Veranstaltung auch noch ein Fotoshooting in den nächsten Tagen auf dem Programm. Aus sportlicher Sicht entscheidend ist aber, dass Alex mit seinem neuen Club Real Madrid im ersten Gruppenspiel gegen Manchester United antreten muss.

Vor dem Spiel folgt eine kurze Kabinenszene, in der unser Held zum ersten Mal fast ehrfürchtig sein Trikot überstreift. Dabei trifft er auch auf künftige Teamkollegen wie Karim Benzema oder Luca Modric. Einer fehlt: Cristiano Ronaldo. Im echten Fussball wechselte er vor zwei Monaten zu Juventus Turin. Erstaunlich wie schnell die Entwickler reagieren konnten und offenbar auch noch die Story soweit umschrieben, dass sie den aktuellen Begebenheiten Rechnung trägt. So steht zum Beispiel auch Thibaut Courtois im Tor und Julen Lopetegui als Trainer an der Seitenlinie.

Im Spiel gegen ManU kommt Hunter schliesslich in der 60. Minute als Auswechselspieler für Karim Benzema zum Einsatz. Wie in früheren Ausgaben bekommt der Protagonist mehrere Ziele mit auf den Weg. So soll er 10 Pässe ausführen, eine Spielerwertung von 8,5 erreichen und – natürlich – dazu beitragen, das Spiel zu gewinnen. Als Spieler darf man dann schliesslich die gesamte Mannschaft steuern und versuchen, in der verbleibenden Zeit noch ein Tor zu erzielen. Egal wie das Spiel ausgeht, muss Hunter nach dem Spiel ein Interview geben, in dem er mit einer hitzigen Antwort die Fans in Entzückung versetzt oder mit einer coolen Antwort das Clubmanagment beruhigt schlafen lässt. Damit endete dann auch die kurze Demo.

Fazit

Noch besser als in den beiden Vorjahren versteht es die dritte Ausgabe von «The Journey» eine spezielle Atomsphäre zu erzeugen. Hier hilft zum einen, dass sich Alex Hunter dieses Jahr auch in der Champions League austoben darf. Zum anderen sind die Grafik und die Charakteranimationen nochmals um einiges besser geworden. Spielerisch hat sich gegenüber unser letzter Anspielsession nichts verändert, was ein gutes Zeichen ist. Denn bereits damals war «Fifa 19» auf dem Platz die wohl beste Ausgaben der langlebigen Reihe. Gespannt sind wir noch, ob die Geschichten von Danny Williams und Kim Hunter ebenfalls zu überzeugen vermögen.