1. Zürich: Strandbad Tiefenbrunnen

Auf der grossen Liegewiese am Zürisee kann man Sonne und Wasser geniessen.  (Keystone)

Vor dem Fenster jubelt der Sommer und Sie müssen im Büro sitzen? Das ist gemein, finden wir. Darum geht’s in einer verlängerten Mittagspause zur Badi Tiefenbrunnen im Stadtteil Seefeld. Auf der grossen Liegewiese am Zürisee kann man an seinem Teint arbeiten und gemütliche Momente mit seinen Kollegen geniessen. Neben Sprungbrett, Rutsche und einem FKK-Bereich, ist das Nichtschwimmer-Rondell im See eines der Highlights.

Wo : Bellerivestrasse 214, 8008 Zürich

Infrastruktur : voll ausgerüstete Badi, Sprungbrett, Rutsche, Kinderspielplatz.

Verpflegung : Restaurant Tiefenbrunnen

Öffnungszeiten : 11.00 bis 20.00 Uhr

Preis : Kinder: 4 Franken, Erwachsene: 8 Franken

Highlight : Hier gibt es die tollste Liegewiese der Stadt Zürich.

Informationen : www.tiefenbrunnen.ch

2. Basel: Rheinbad Breiti

Bei der Hitze hilft nur eins - ab ins Wasser!  (HO)

Basel hat keinen Strand? Denkste: Im Rhybadhysli Breiti sonnt man sich auf einer künstlichen Insel - auf Stelzen.. Auf einer historischen Gerüstkonstruktion schwebt man auf zwei Ebenen mit Blick über die Basler Skyline über dem Rheinufer. Die aussergewöhnliche Badi braucht kein zusätzliches Entertainment: Hierher kommt man um zu chillen, um den Blick auf die Stadt zu geniessen und in die Fluten des Rheins zu springen. Die Badi ist nicht für kleine Kinder geeignet.

Wo : St. Alban-Rheinweg 195, 4052 Basel

Infrastruktur : WC, Duschen, Umkleidekabinen, Sauna im Winter

Verpflegung : Restaurant Le Rhin Bleu, Kiosk

Öffnungszeiten : 11.00 bis 20.00 Uhr.

Preis : 6 Franken

Highlight : Der Blick auf die Skyline Basels

Informationen : www.rheinbad-breite.ch

3. Genf: Bains des Pâquis

Das beste Badi in Genf: Bains des Pâquis

Die Schlacht um den Strand: Die «Bains des Pâquis» in Genf verdanken ihr Überleben dem Kampf der Genfer gegen ihre Stadtverwaltung, welche die Badeanstalt aus den 30er Jahren am Genfersee abreissen wollte. Die Pläne sind - zum Glück - gescheitert: Die «Bains des Pâquis» sind das beliebteste Bad des Genfersees. Denn hier kann man nicht nur beim Blick auf die Wasserfontäne «Jet d’Eau» im See planschen, hier werden auch Konzerte, Fashion Shows oder Fotoausstellungen abgehalten. Ein Hammam und Massagen sorgen für die verdiente Erholung nach einem Business-Tag.

Wo : Quai du Mont-Blanc 30, 1200 Genève

Infrastruktur : voll ausgebautes Bad, Sauna, Hammam, Massagen, Sprungturm, Beachvolleyball

Verpflegung : Restaurant, Kiosk

Öffnungszeiten : 10.00 bis 20.00 Uhr

Preis : Kinder: 1 Franken, Erwachsene: 2 Franken

Highlight : Die Bains des Pâquis sind definitiv »The Place to be« am Genfersee

Infromationen : www.bains-des-paquis.ch

4. Schaffhausen: Rhybadi

Sommerspass in Rhybadi: Cooles Wasser und Sonne Non-Stop!

Wie der Grundriss eines Bootes schwimmt die Rhybadi im Rhein von Schaffhausen. Die Konstruktion auf Stelzen von 1870 ist das älteste noch erhaltene Flussbad Europas. Mit den rot-weissen Vorhängen vor den Umkleidekabinen und einigen historischen Details fühlt man sich hier wie zu der Zeit, als Frauen und Männer strikt getrennte Schwimmbecken hatten. Heute ist das freilich nicht mehr so. Ein eingezogener Boden ermöglicht es auch Nicht-Schwimmern, sich in die Fluten des mächtigen Flusses zu stürzen.

Wo : Rheinuferstrasse, 8200 Schaffhausen

Infrastruktur : voll ausgebautes Bad

Verpflegung : Kiosk

Öffnungszeiten : 8:00 bis 22:00 Uhr

Preis : Kinder: 2 Franken, Erwachsene: 4 Franken

Highlight : Historischer geht es nicht

Informationen : www.rhybadi.ch

5. St. Gallen: Drei Weieren

Die Badehäuschen bei den Drei Weieren in St. Gallen sind historische Schmuckstücke.

Das Schwimmvergnügen in St. Gallen geht zurück auf die letzte Eiszeit: Damals schenkten die Eismassen der Klosterstadt drei Weiher oberhalb der Stadt. Heute kühlen sich um das historische Badehaus von 1896 bei Sommerhitze die Stadt-St.-Galler ab. Hier kann man nicht nur seine Schwimm-Runden drehen, auf den Wiesen lässt sich auch herrlich Picknicken und Sonnenbaden. Von der Höhe am Stadtteil St. Georgen hat man zudem einen weiten Blick auf die Altstadt und den Bodensee.

Wo : Dreilindenstrasse 50, 9011 St. Gallen (Vom Bahnhof gibt es im Sommer ein Shuttlebus).

Infrastruktur : voll ausgebautes Bad, Sprungbretter, Tischtennis

Verpflegung : Restaurant, Kiosk

Öffnungszeiten : 9.00 bis 19.00 Uhr (bewachter Badebetrieb), sonst immer möglich

Preis : Kinder: 2.80 Franken, Erwachsene 5,50 Franken, teilweise gratis

Highlight : Eine der schönsten Badeanlagen jenseits der Alpen.

Informationen : www.stadt.sg.ch

6. Zug: Seebad Seeliken

Klein aber fein ist das Seebad Seeliken direkt bei der Altstadt.  (KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Wohl dem, der bei diesen heissen Temperaturen in Zug wohnt! Zur Abkühlung kann man in der kleinen Kantonshauptstadt gleich an mehreren Stellen in den See springen. Klein aber fein ist das Seebad Seeliken direkt bei der Altstadt - ideal für alle, die in der Mittagspause oder nach dem Shoppen einen schnellen Schwumm unternehmen wollen.

Wo : Artherstrasse 2, 6300 Zug

Infrastruktur : Sprungturm, Floss und Spielgeräte m Wasser, Tischtennis,

Verpflegung : Gartenbeiz

Öffnungszeiten : 9.00 bis 21.00 Uhr (bewachter Badebetrieb), sonst immer möglich

Preis : gratis

Highlight : Regelmässigen Konzerte und kulinarische Events.

Informationen : www.seeliken.ch

7. Luzern: Strandbad Lido

Das Strandbad Lido in Luzern ist das älteste Badi Luzerns.

Mit Sandstränden à la Mittelmeer ist die Schweiz nicht gesegnet - der Sandstrand im Strandbad Lido in Luzern kommt aber nahe ran. 300 Meter misst der sandige Untergrund in der ältesten Badi Luzerns. Für Sandmuffel gibt es zudem grosse Liegewiesen. Da der Vierwaldstättersee auch im heissen Siommer manchem noch zu kalt sein kann, gibt es sogar ein beheiztes Becken.

Wo : Lidostrasse 6A, 6006 Luzern

Infrastruktur : kinderspielplatz, Beach Volleyball, SUP-Vermietung

Verpflegung : Restaurant

Öffnungszeiten : 9.00 bis 20.00 Uhr

Preis : Kinder: 5 Franken, Erwachsene: 8 Franken

Highlight : Sehr gute Infrastruktur, Blick über See und Pilatus.

Informationen : www.lido-luzern.ch

8. Rorschach SG: Badhütte

In der Holzhütte aus dem Jahr 1924 erlebt man noch einen Hauch von «anno dazumal».  (Daniel Ammann)

Dass sich entlang des Bodenseeufers fast eine Badi an die Nächste reiht, versteht sich von selbst. Etwas Besonderes ist die Badhütte in Rorschach SG. In der Holzhütte aus dem Jahr 1924 erlebt man noch einen Hauch von «anno dazumal». Natürlich kann die alte Konstruktion nicht vielen Spass-Angeboten auftrumpfen: hier gehts ums Chillen und Schwimmen. Und ums gute Essen: Das hauseugene Restaurant zaubert leckere Gerichte.

Wo : Thurgauer Strasse, 9400 Rorschach (keine eigenen Parkplätze vorhanden)

Infrastruktur : Nichtschwimmerbecken im See

Verpflegung : Restaurant

Öffnungszeiten : 9.00 bis 19.00 Uhr

Preis : Kinder: 2 Franken, Erwachsene: 4 Franken

Highlight : Es werden auch Konzerte in dem Badhaus gegeben.

Informationen : www.badhuette.ch

Hinweis: Wir wissen auch, dass es noch viele schöne Badis gibt. Schreiben Sie doch ihre Tipps in die Kommentare!