Stunden nach Trumps scharf kritisiertem Dekret zum Einreise-Stopp vor allem muslimischer Ausländer, gibt es schon erste Opfer zu vermelden. Einerseits konnte etwa eine Forscherin aus Lausanne nicht in die USA einreisen (BLICK berichtete). Andererseits brannte in Texas eine Moschee lichterloh ab.

Wie lokale Medien berichten, brach das Feuer im Islamischen Zentrum in Victoria gegen 2 Uhr Ortszeit aus. Die Brandursache ist noch unklar, berichtet Tom Legler von der lokalen Feuerwehr. Man arbeite aber mit Ermittlern zusammen. Verletzt wurde niemand.

Besonders schockiert zeigte sich Shahid Hashmi, Präsident der muslimischen Gemeinde: «Das ist ein Haus Gottes!» Auch er wollte zur Brandursache nicht spekulieren. Er betont aber, dass im Islamischen Zentrum letzte Woche bereits eingebrochen wurde.

Am Sonntag will das Zentrum einen öffentlichen Gottesdienst durchführen. Das Motto: «Frieden und Sicherheit für alle». Man wolle nun das Zentrum «mit Liebe» wieder aufbauen, finanziert durch Spenden . (pma)