Die Bauern stehen im Auge des politischen Orkans. In gut zwei Wochen entscheiden wir an der Urne über zwei Agrar-Initiativen, weitere Vorstösse zu Themen wie Hornkuh, Pestiziden und Massentierhaltung stehen an. Gleichzeitig gleist Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (66, FDP) im Oktober seine neue Agrarreform auf. Der Ex-Unternehmer und Tierarztsohn wird versuchen, die Landwirte mehr auf Wettbewerb zu trimmen und die staatliche Unterstützung zurückzufahren.

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Denn keiner anderen Branche greift der Bund derart stark unter die Arme. Gut 3,6 Milliarden Franken machte das Landwirtschaftsbudget 2017 aus. Allein die Direktzahlungen spülen jährlich 2,8 Milliarden Franken in die bäuerlichen Kassen. Zudem gibt es allerlei weitere Zuschüsse, Beihilfen oder Vergünstigungen im Agrarbereich. Von den Privilegien profitieren nicht nur die rund 52'000 Landwirtschaftsbetriebe, sondern auch unzählige Agrarfunktionäre, Zulieferer, Verarbeiter und der Handel.

Die neue Agrarpolitik bietet Gelegenheit, den landwirtschaftlichen Subventionsdschungel zu lichten. BLICK zeigt acht Beispiele, wo Landwirtschaftsminister Schneider-Ammann zur Machete greifen kann:

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