Folgen der Vincenz-Affäre Patrik Gisel tritt bei Raiffeisen zurück

07:21 | 18.07.2018

Der Druck wurde zu gross. Raiffeisen-CEO Patrik Gisel hat per Ende Jahr seinen Rücktritt eingereicht. Damit wolle er die Reputation der Bank schützen, so die Begründung.

Patrik Gisel, Nachfolger von Pierin Vincenz an der Spitze von Raiffeisen, tritt per Ende Jahr von seinem Chefposten zurück. Er leitet die Bank seit Oktober 2015.   (Keystone)
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Gisel war in der Öffentlichkeit wegen der Affäre um das Geschäftsgebaren des früheren Raiffeisen-Chefs Pierin Vincenz wiederholt kritisiert worden.   (Joseph Khakshouri)
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Nun wurde der Druck auf den Chef zu gross. Um die Reputation der Bank zu schützen, gab er Mitte Juli seinen Rücktritt bekannt. Per Ende Jahr – damit will er einen geordneten Übergang ermöglichen.   (Siggi Bucher)
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Ein Monat zuvor trafen sich die Delegierten der Raiffeisen in Lugano. Im Vorfeld zeigte ein interner Brief, dass es um die Zufriedenheit bei der Bank nicht zum besten steht.   (Siggi Bucher)
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Die 255 Raiffeisenbanken wollen sich nicht mehr länger wegen der Skandale in der St. Galler Zentrale die Früchte ihrer Arbeit kaputt machen lassen.   (Siggi Bucher)
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Mitte April startete die Bank zur Aufarbeitung der Ära Pierin Vincenz eine interne Untersuchung. Die Bank setzte Professor Bruno Gehrig als Chef-Ermittler ein.   (Keystone)
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Die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Vincenz wegen möglicher ungetreuer Geschäftsbesorgung. Er sass deswegen während rund 15 Wochen in Untersuchungshaft.   (Daniel Kellenberger)
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Im Zuge der Ermittlungen gegen Pierin Vincenz wurde auch Patrik Gisel befragt. Die Integrität von Gisel steht für die Raiffeisen jedoch ausser Zweifel, wie die Bank auch anlässlich seiner Rücktrittsankündigung erneut betonte.   (Siggi Bucher)
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Chef Patrik Gisel kämpft für ein sauberes Image bei Raiffeisen. (Archiv)   (KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
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Jetzt muss Raiffeisen einen Nachfolger für Gisel finden. Der Prozess dazu ist bereits eingeleitet. (Archiv)   (KEYSTONE)
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Auch an der Spitze des Verwaltungsrats braucht es eine neue Person. Seit dem Rücktritt von VR-Präsident Johannes Rüegg-Stürm leitet das Aufsichtsgremium interimistisch Vizepräsident Pascal Gantenbein.   (Keystone)
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