Die Hoffnung auf ein Happy End im Drama um Daniel Küblböck (33) schwindet immer mehr: Die kanadische Küstenwache hat die Suche nach dem verschwundenen «DSDS»-Star gestern Abend eingestellt. «Leider hat es keine Spur von Küblböck gegeben», sagte ein Sprecher. Der deutsche Sänger war am frühen Sonntagmorgen vom Kreuzfahrtschiff Aidaluna ins Meer gesprungen.

«Ein kleiner Funken Hoffnung bleibt»

Absicht oder Unfall? Küblböcks Ex-Freund Robin Gasser, glaubt nicht, dass sich der 33-Jährige etwas antun wollte: «Daniel geht immer mit seiner Oma in den Urlaub», erklärt Gasser «t-online» und meint damit die deutsche Millionärin Kerstin Elisabeth Kaiser (75), die den Sänger vor einigen Jahren adoptiert hat. Die beiden hätten ein sehr enges Verhältnis, und Daniel würde ihr das niemals antun. «Er wollte sich nicht umbringen», ist sich Gasser sicher. «Gehen wir doch mal davon aus, er hat sich entschieden, eine Frau zu werden – gerade dann bringt man sich doch nicht um, weil man sich psychisch darauf einstellt und sich darauf freut, endlich so sein zu können, wie man will.» Für den Make-up-Artisten steht fest: «Für mich ist es ein Unfall, und ein kleiner Funken Hoffnung bleibt. Und solange mir dieser Funke nicht genommen wird, lebt er, und egal, was passiert, er wird in mir weiterleben.»

Mobbing an Schauspielschule

Vieles spricht dafür, dass Küblböck vor seinem Verschwinden unter psychischen Problemen litt. Auf seiner Facebookseite klagte der Sänger über Mobbing an der Schauspielschule: «Ich muss diesen Schmerz der letzten Monate erst noch verkraften. Dieses monatelange Mobben in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert.» Und weiter: «Am schlimmsten fand ich, dass unsere Dozentin nicht eingegriffen hat.» Küblböcks Schule weist die Anschuldigungen des Sängers «strikt zurück». Mitschüler beschreiben den Entertainer gegenüber «Bild» als «Sonderling». (brc)