Bekannte SRF-Aushängeschilder wie Roman Kilchsperger (48), Monika Fasnacht (54) und Kurt Aeschbacher (69) verschwinden von der Bildfläche – zumindest beim gebührenfinanzierten Sender. Der neue Unterhaltungschef Stefano Semeria (52) kündigte an, vermehrt junge Gesichter aufzubauen. BLICK suchte deshalb in einem grossen Online-Voting «Switzerlands Next Schnurri » .

Radiomoderator soll übernehmen

Mit grossem Abstand hat sich dabei SRF 3-Radio-Moderator Fabio Nay (29) mit 22,5% durchgesetzt. Der Bündner freut sich sehr über das Resultat. «Wow! Ich bin aktuell in den Ferien, und das kommt überraschend für mich. Aber ich freue mich über das Ergebnis», erzählt er. Radio machen sei seine grosse Leidenschaft, deshalb sei es für ihn im Moment nur schwer vorstellbar, ins TV-Geschäft zu wechseln. Würde man ihm aber eine Quizshow im Stil seiner Radiosendung «WochenRundShow» oder eine Wissenssendung anbieten, müsste er sich dann doch Gedanken machen.

Schlagerstar freut sich

Schlagerstar Beatrice Egli folgt mit 18,5% auf dem zweiten Platz. Sie durfte in der vergangenen Zeit in Sendungen wie «Die grosse Show der Träume» und «Schlager & Meer» bereits TV-Luft schnuppern. Umso glücklicher ist sie, dass die TV-Zuschauer jetzt Nachschub wollen. «Ich würde mich über eine weitere Abendsendung in der Schweiz sehr freuen», verrät sie BLICK.

Was das Format angeht, ist Egli offen. Doch: «Eins ist sicher, es sollten auf jeden Fall Sendungen mit Herzblut sein, und sie müssen zu 100% zu mir passen!»

Andere Schweizer Moderatoren schlossen im Voting weniger erfolgreich ab. Die beiden Teleclub-Zoom-Sendegesichter Dominque Rinderknecht (29) und Serap Yavuz (32) belegten die letzten beiden Plätze. Weniger als je 3% der User stimmten für sie ab.

Trotz des deutlichen Resultats für Nay und Egli ist für viele BLICK-Leser klar: So schnell gibt es keinen Ersatz für die beliebten TV-Stars!