Vor einer Woche wurde bekannt, dass Roman Kilchsperger (48) die Moderation des « Donnschtig-Jass » abgeben muss . Künftig wird er bei Teleclub die Champions League moderieren. Eigentlich war es geplant, dass er auch noch im kommenden Jahr durch die Sommersendung führt. Das SRF entschied sich dann aber doch früher dazu, Kilchsperger den Stecker zu ziehen.

Es ist definitiv: Roman Kilchsperger moderiert den «Donnschtig-Jass» nicht mehr.  (SRF)
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Anfang letzter Woche sei Roman der Entscheid mitgeteilt worden, erklärt SRF-Unterhaltungschef Stefano Semeria BLICK.  (SRF)
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2019 findet die beliebte Sendung ohne den Publikumsliebling statt.  (SRF)
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Bereits früher wurde sein Quiz «Top Secret» abgesetzt. Es lief vor der Sommerpause letztmals.  (SRF)
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Auch die Popschlager-Show «Hello again» präsentierte er.   (imago stock)
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Das Publikum des Schweizer Fernsehens verliert damit eines seiner wichtigsten Aushängeschilder.   (imago stock)
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Kilchsperger moderiert künftig bei Teleclub die Sendungen zur Champions League.   (Zvg)
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Roman Kilchspergers grosse Liebe gehört dem Sport.   (zvg)
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Ein unsanftes Ende für eines der grossen Aushängeschilder des TV-Senders. «Ich wusste, dass diese Zeit mal endet. Man hat ja die Wunschvorstellung, dass eine Beziehung friedlich zu Ende geht», erzählt er der Zeitschrift «Tele». «Aber offensichtlich geht das nicht in einer Ehe und auch nicht bei einem Moderator.»

Dankbar trotz Streit

Trotzdem betont er, dass er dem SRF für die «lässige Zeit» dankbar sei und ihm der TV-Sender viel ermöglicht habe. «Aber das geht nun im Streit unter, das tut mir auch weh», meint er. Langzeitbeziehungen müssen beim Ende schmerzen, sonst würden sie nicht auseinandergehen, resümiert er.

Kilchsperger bestätigt nochmals, dass er sehr gerne weitergemacht hätte. Sein offensives Interview in der «Weltwoche» wirbelte jedoch zu viel Staub auf. Etwas, was er wohl bereut. «Jetzt habe ich halt diesen Fehler gemacht und im Interview mit der ‹Weltwoche› gesagt, dass ich eingeschläfert und ein braver Bub geworden bin», meint er. Er habe zwar die Wahrheit gesagt, trotzdem hätte man rausspüren können, dass er das nicht so böse gemeint hat. Die daraus entstandenen Sanktionen findet er zu hart. «In meinen Augen hätte die Gelbe Karte auch genügt. Aber jetzt gab es halt glatt Rot.»

SRF-Sport wollte ihn nicht

Auch erzählt Kilchsperger, dass er sich immer wieder darum bemüht habe, in die Sportabteilung des SRF zu wechseln. «Am Anfang war ich schon fast stalkingmässig drauf. Irgendwann habe ich dann gecheckt, dass ich nun mal in der Unterhaltung bin und dass mich die anderen nicht wollen.» Nun ist er in der richtigen Abteilung angekommen – nur bei einem anderen Sender. (bnr)