Wer ist Favorit?

Prognosen abzugeben, wer sich am 3. Februar im Super Bowl in Atlanta gegenübersteht, ist extrem schwierig. Perfektes Beispiel hierfür sind die Philadelphia Eagles, die, obschon kein Experte das Team aus Pennsylvania auf dem Zettel hatte, im Endspiel im Februar die favorisierten New England Patriots um Tom Brady besiegen konnten. Dennoch gibt es einige Teams, die bei den Buchmachern ganz zuoberst stehen: Die Los Angeles Rams, die Atlanta Falcons, die Green Bay Packers, die Minnesota Vikings, die New Orleans Saints und die Pittsburgh Steelers. Und natürlich zählen auch die Patriots mit Superstar Tom Brady zu den Favoriten.

Wer stemmt im Februar die begehrte Trophäe in die Höhe?  (Getty Images)

Apropos Brady – wie lange macht der Ehemann von Supermodel Gisele Bündchen noch mit?

Eine Frage, die von Fans und Experten in Übersee immer heiss diskutiert wird. Wie lange wird der mittlerweile 41-jährige Brady noch das Shirt der Patriots überstreifen? In einem Interview mit Oprah Winfrey sagte der Superstar im Juni: «Ich sehe das Ende kommen, eher früher als später.» Eine NFL ohne Brady, der mit dem Klub aus Boston fünf Super-Bowl-Ringe gewonnen hat? Kaum vorstellbar. Er sagt aber auch: «Solange mir Football noch Spass macht, werde ich auch weitermachen.»

Wann tritt Tom Brady (hier mit Tochter und Ehefrau Bündchen) zurück?

Welche Stars feiern ihr Comeback - auf welche Youngster muss man achten?

Aber nicht nur auf Brady werden in der neuen Saison die Blicke gerichtet sein, auch etliche Stars, die letzte Saison verletzt passen mussten, kehren wieder zurück aufs Feld. Unter ihnen Superstars wie die Quarterbacks Aaron Rodgers (Green Bay) und Andrew Luck (Indianapolis Colts), Wide Receiver Odell Beckham Jr. (New York Giants), Running Back David Johnson (Arizona Cardinals) oder Verteidiger J.J. Watt (Houston Texans). Auch der jährliche NFL-Draft hat wieder viel spannendes Talent in die Liga gespült. Unter anderem Running Back Saquon Barkley (New York Giants), die Quarterbacks Baker Mayfield (Cleveland Browns), Sam Darnold (New York Jets), Josh Allen (Buffalo Bills), Josh Rosen (Arizona Cardinals) und Lamar Jackson (Baltimore Ravens) oder Verteidiger wie Bradley Chubb (Denver Broncos), Denzel Ward (Cleveland Browns) und Roquan Smith (Chicago Bears).

Etliche Stars geben in der neuen Saison ihr Comeback. Unter anderem auch Star-Quarterback Aaron Rodgers.  (AFP)

Was sorgt für rote Köpfe?

Wie vor jedem Saisonstart veröffentlicht die NFL vor Anpfiff der neuen Spielzeit die Liste der neuen (oder angepassten) Regeln. Besonders eine sorgt bei Spielern und Fans für rote Köpfe: die sogenannte «Helmet-Rule». Einem Verteidiger ist es in der neuen Saison nicht mehr erlaubt, den Kopf zu senken, um ein Gegenspieler zu takeln. Eine weitere Massnahme der NFL, um die Sicherheit der Spieler zu verbessern. In der Preseason sorgt die neue Regel bereits für hitzige Diskussionen. Vor allem auch, weil das Team, dass gegen die Regel verstösst, eine Strafe von 15 Yards Raumverlust (oder sogar Ausschuss des betroffenen Spielers von der Partie) aufgebrummt bekommt – was natürlich spielentscheidend sein kann. Kaum ein Spieler ist angetan von der «Helmet Rule»: «Diese Regel ist idiotisch und sollte direkt abgeschafft werden», sagt zum Beispiel Star-Verteidiger Richard Sherman. «Selbst bei einem perfekten Tackle wird der Körper vom Kopf geführt», so der Cornerback der San Francisco 49ers. Sicher ist: Die neue Regel wird in den kommenden Wochen für Diskussionen sorgen.

Die neue Tackling-Regel sorgt für rote Köpfe bei Spielern und Fans.  (Getty Images)

Was war sonst noch los über den Sommer?

Während der Sommerpause dominierten Rekord-Vertragsverlängerungen in der NFL: Aaron Rodgers zum Beispiel unterschrieb einen neuen Kontrakt mit Green Bay, der ihm in den nächsten vier Jahren umgerechnet rund 130 Millionen Franken einbringt – Rekord in der NFL. Auch die Unterschrift von Odell Beckham Jr. machte Schlagzeilen. Der Star-Wide-Receiver einigte sich mit den New York Giants auf eine fünfjährige Vertragsverlängerung, die ihm rund 95 Millionen in die Taschen spült – und die ihn zum bestbezahltesten Passempfänger der Liga macht. Ebenfalls für Aufsehen sorgte Khalil Mack. Der Star-Verteidiger der Oakland Raiders pochte auf einen neuen Vertrag, die beiden Parteien konnten sich aber nicht einigen. Die Folge? Mack wurde nach Chicago transferiert und verdient dort in den kommenden sechs Saisons rund 136 Millionen Franken – auch das ein Rekord für einen Verteidiger. Sonst sorgt natürlich noch die Hymnen-Debatte (wieder einmal) für Gesprächsstoff .

Stars wie Odell Beckham Jr. unterschrieben während dem Sommer Rekord-Verträge.  (AFP)

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