Bierduschen und Jubeltänze auf dem Charrière-Kunstrasen in La Chaux-de-Fonds letzten Samstag. Der SC Kriens schlägt die Neuenburger 2:1 und steht damit eine Runde vor Schluss als Challenge-League-Aufsteiger fest. Der Traditionsverein aus der Innerschweiz meldet sich nach sechs Jahren zurück.

Am Kopf des Erfolges: Ex-Nati-Spieler Bruno Berner. Er steht seit Juli 2017 an der Seitenlinie der Krienser. «Wir haben den Pilatus erobert», sagt er überglücklich. Die letzten acht Partien hat der SCK alle gewonnen. «Das ist schon einzigartig», so Berner. «Aber es zeigt: Die Innerschweiz lebt! Auch der FC Luzern hat eine beachtliche Rückrunde gespielt.»

Die Party ist noch nicht zu Ende

Kommenden Samstag steht das letzte Saisonspiel in der Promotion League an. Kriens empfängt Stade-Lausanne-Ouchy. Egal wie diese Partie ausgeht: Nach Schlusspfiff wird gefeiert. Berner: «Wir hatten zwar schon eine Party, am Samstag kommts aber zur Pokalübergabe. Dann gibts sicherlich nochmals ein Fest.»

Kriens-Coach Bruno Berner.  (Freshfocus)

Trotz Feierlaune hat der 40-Jährige seine Gedanken bereits in der Challenge League. «Aktuell sind wir an der Kaderplanung.» Vor allem eine Frage ist noch ungeklärt: Wo soll gespielt werden? Das neue Kriens-Stadion, das Kapazität für 3200 Fans haben wird, kann frühestens Ende September eröffnet werden.

Wo spielt Kriens in der Challenge League?

Die Challenge-League-Saison startet Ende Juli. «Wir schauen uns Optionen an», sagt Berner. Noch habe man aber keine Lösung gefunden. Die Sportanlagen Gersag und Kleinfeld, die bis anhin als Heimstätten der Krienser gedient haben, stehen nicht mehr zur Verfügung. Bis Saionanfang soll die Stadion-Frage aber geklärt sein.

Jetzt wird erstmal gefeiert, dann folgen die wohlverdienten Ferien. «Ich verbringe sicher ein paar freie Tage mit meiner Familie», freut sich Berner. Anschliessend wird voll angegriffen. Berners Ziel für die Challenge League? «Wir wollen eine Bereicherung sein für die Liga!»