ServetteWinterthur 4:2
In der 28. Minute trifft Da Silva zur Servette-Führung. Aber nicht etwa zum 1:0, sondern zum 3:2! Zuvor startet Winterthur perfekt in die Partie, führt durch Silvio und Gazzetta nach zehn Minuten bereits mit zwei Längen. Doch das Heimteam zeigt sich unbeeindruckt und dreht das Spiel innert sechs Minuten mit drei Treffern. Omeragic macht mit seinem zweiten Tor in der 65. Minute zum 4:2 alles klar. Damit holt sich Servette den zweiten Platz zurück.

Am Sonntag

ChiassoRapperswil 0:1
Nach drei Spielen ohne Vollerfolg biegt Rappi wieder auf die Siegesspur ein. Dank eines Treffers von Wicht in der 81. Minute gewinnen die Rosenstädter im Tessin.

Aarau – Wil 2:2
Es ist eine Schlacht auf dem Brügglifeld! Sechs Gelbe, zwei Rote Karten prägen eine gehässige Partie, die unentschieden endet. Ciarrocchi (43.) und Tasar (60.) bringen den FCA zweimal in Führung. Cortelezzi (45.+1) und Alves (78.) bringen die St. Galler wieder zurück. Oliver Jackle sieht in der 63. Minute die Ampelkarte. Ciarrocchi, Torschütze zum 1:0, wird in der 86. Minute unter die Dusche geschickt.

Xamax – Wohlen 4:1
Wenige Tage nach der Last-Minute-Niederlage gegen Schaffhausen rehabilitiert sich der Aufsteiger und macht mit Wohlen kurzen Prozess.

Am Samstag

Schaffhausen – Vaduz 3:3
In der Challenge League gehts nur noch um die Ehre: Das führt in Schaffhausen zu einem völlig verrückten Spiel.

Schon in der 5. Minute fliegt FCS-Goalie Mateo Matic wegen Handspiels ausserhalbs seines Sechzehners vom Platz. Leichtes Spiel für Vaduz? Nein! Die beiden Schaffhausen-Goalgetter Helios Sessolo und Tunahan Cicek stellen in Unterzahl noch vor der Pause auf 2:0.

In der 73. Minute lässt Sessolo gar das 3:0 folgen. Klare Sache im Lipo-Park. Könnte man meinen. Denn Vaduz kommt zurück. Und wie. Das Verrückte: Schaffhausen-Trainer Boris Smiljanic hilft mit seinen Auswechslungen mit. Er nimmt mit Cicek und Regisseur Miguel Castroman zwei der Besten vom Feld.

Die Quittung folgt. Auch Asllan Demhasaj wird noch vom Platz gestellt, den fälligen Elfer verwandelt Marko Devic zum 1:3 (87.). Nur der Anfang des Liechtensteiner Schlussfurioso. Marco Mathys sorgt für den Anschlusstreffer (90.), Philipp Muntwiler gar für den Ausgleich (92.).

Zu Neunt gibts für Schaffhausen zwar einen Punkt. Aber nach diesem Spielverlauf ist es eine gefühlte Niederlage. Und: Es ist das erste Untentschieden des FCS in dieser Saison! Zuvor waren die Nordschweizer das einzige Profi-Team in ganz Europa, die kein Remis auf dem Konto hatte.