Dass sich YB am Dienstagabend mit dem 2:1 für die Champions League qualifiziert hat, freut auch die nationale Konkurrenz. Denn die Qualifikation des Schweizer Meisters für die Königsklasse spült dank des Verteilschlüssels der Uefa auch den anderen Superligisten Geld in die Kasse. 600'000 Franken.

Für den FC Thun mit einem Budegt von etwa 6 Millionen Franken für die 1. Mannschaft ganz schön viel Geld. Thun-Sportchef Andres Gerber: «Überraschend kommt das Geld nicht, wir wussten im Voraus, was auf dem Spiel steht. Aber es ist natürlich hoch erfreulich, dass wir 600'000 Franken erhalten, die wir nicht budgetiert haben.»

In Thun ist man froh über das zusätzliche Geld. Sportchef Andres Gerber: «Es nimmt uns ein wenig vom wirtschaftlichen Druck.»  (Sven Thomann|Blicksport / THOMANN SVEN )

Das Geld wird im Berner Oberland sicher nicht sofort wieder investiert. Gerber: «Wir wissen schon, was mit dem Geld anzufangen. Es nimmt uns sicher ein wenig vom wirtschaftlichen Druck. Es ist ja nicht so, dass wir nun zu viel Geld hätten. Wir haben jetzt einfach weniger zu wenig!»

Auch in St. Gallen freut man sich natürlich über das zusätzliche Einkommen. Sportchef Alain Sutter: «Es ist eine super Sache für YB und den ganzen Schweizer Fussball – nicht nur finanziell, sondern vor allem fürs Prestige. Schön, dass auch wir davon profitieren. Wir schauen nun, wie wir den Zustupf innerhalb des Klubs einsetzen. Eingeplant haben wir ihn natürlich nicht. Davon auszugehen, dass wir alles in die Transferkasse stecken, wäre aber sicher falsch.»

In Luzern will man den Zustupf nicht auf die hohe Kante legen. FCL-Investor Bernhard Alpstaeg: «Selbstverständlich kann dieses Geld sofort wieder investiert werden.»

(Mitarbeit: Michael Schifferle, Michel Wettstein)