Es passt irgendwie zu diesem Frühlings-/Sommermärchen von YB (mit dem Tolggen Cupfinal): Juve, ManUtd, Valencia. Besser gings praktisch nicht!

Und so sind in Bern einige extrem glücklich. Grégory Wüthrich, weil er gegen seinen Lieblingsklub Manchester United spielen kann. Leo Bertone dasselbe mit Juventus Turin. Und der spänischstämmige Coach Gerry Seoane, der mit Valencia die Nummer vier aus der Heimat seiner Eltern in der Gruppe hat.

Juve, ManUtd, Valencia. Nochmal durchatmen. Denn diese Gruppe ist wahrhaft atemberaubend.

Die hat viele enorm reizvolle Aspekte. Mit Cristiano Ronaldo kommt der berühmteste und bestvermarktete Spieler nach Bern. Vielleicht auch der beste. Auf jeden Fall derjenige, der die Serie A wiederbelebt hat.

Mit José Mourinho kommt der charismatischste Trainer der Gegenwart. Mou ist aber angezählt. Wegen zwei Niederlagen aus den ersten drei Spielen. Und weil er sich mit seinen verbalen Entgleisungen selbst im Wege steht. Ein Fauxpas gegen den Nobody YB könnte ihn wegspülen.

Und mit Valencia kommt der Finalist von 2000 und 2001, der zuletzt strube Zeiten durchlebte und 2014 an einen Investor aus Singapur verkauft wurde.

Nur einer dürfte im Geheimen nur halbglücklich über das Los sein: Seoane. Der immens ehrgeizige Coach hätte wohl lieber die Galatasaray-Gruppe mit dem Schwarzen Peter Lok Moskau, Porto und Schalke gehabt.

Weil er da mit einem Weiterkommen hätte liebäugeln können. So sind die Achtelfinals wohl unerreichbar. Platz drei hingegen nicht. Das muss das Ziel sein: Valencia aus dem Feld räumen, um in die Europa-League-Sechzehntelfinals einzuziehen.