Cristiano Ronaldo kommt nach Bern YB erwischt Hammergruppe mit Juve, ManUnited und Valencia!

17:56 | 30.08.2018

In Monaco im Grimaldi-Forum sind die Kugeln gerollt. YB erwischt in der Champions League eine Hammergruppe. Hier gibts die Übersicht und Stimmen der YB-Cracks.

Die Schweiz kennt er. Häufig genug war er hier, um sich in Zürich blicken und als Weltfussballer küren zu lassen – fünfmal seit 2008. Kurze Hosen trug er hierzulande im November 2014. Da siegte er mit Real Madrid im Basler St. Jakob-Park 1:0.

Nun gibt sich Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro (33) in Bern die Ehre – mit der Alten Dame Juventus Turin, deren Dress er seit diesem Sommer trägt. Schillert ein Fussballer mehr? Steht einer mehr für die Königsklasse wie er, der siebenfache Titelträger mit ManUnited und Real? Kaum.

«Alles Kracher!»

Bern steht kopf – und mit ihm die Young Boys, die sich CR7 in den Weg stellen wollen. Und nicht nur ihm, sondern den anderen Stars des italienischen Serienmeisters: die Weltmeister Sami Khedira und Blaise Matuidi, der WM-Zweite Mario Mandzukic. Oder Paulo Dybala, der raffinierte Gaucho-Stürmer.

YB-Verteidger Loris Benito: «Alles Kracher! Ein Super-Los. Nun müssen wir schauen, wie wir Ronaldo stoppen. Bisher kenne ich ihn nur vom TV.»

Einen anderen kennt Benito gut: Mit Victor Lindelöf von Manchester spielte er bei Benfica Lissabon. «Auf ihn freue ich mich sehr.»

Mourinho spielt um seinen Job

Lindelöfs Chef ist José Mourinho (55), der portugiesische Exzentriker, der Porto und Inter zum Champions-League-Sieg dirigierte – seit 2010 aber stets spätestens im Halbfinal scheiterte, ob mit Real, Chelsea oder ManUnited. Und nun längst mit Gerüchten leben muss, dass er nach einem titellosen Jahr von Ex-Real-Chef Zinedine Zidane abgelöst werden könnte.

Nach Pleite in Brighton und gegen Tottenham fühlte er sich bemüssigt, den Medien vorzurechnen, dass er alleine dreimal Premier-League-Titel errungen habe und die anderen Coaches zusammen nur zwei. Benito: «Nur weil Manchester schlecht gestartet ist, sind wir noch lange nicht Favorit.»

2013 übrigens verlor Mourinho mit Chelsea in der Gruppenphase gleich zweimal gegen den FC Basel, 1:2 und 0:1. Dessen Trainer Murat Yakin habe er später bei Spartak Moskau empfohlen – so sehr habe ihn das taktische Geschick beeindruckt.

Auch vergangene Saison zog Mourinoho im Joggeli den Kürzeren. Trotz 0:1 durch Michael Lang kurz vor Schluss zogen beide Teams in die Achtelfinals ein.

Valencia zurück in der Königsklasse

Dort stand der FC Valencia zuletzt 2012/13, wo er an Paris SG scheiterte. Triumphale Jahre erlebten «Los Che» um die Jahrtausendwende: Zweimal drängten sie unter Hector in den Final, mit Gaizka Mendieta oder Kily Gonzalez. Von 2001 bis 2004 holten sie unter Rafa Benitez zwei Meistertitel und einen Uefa Cup – und fügten dem FCB bei dessen erster Champions-League-Teilnahme 2002 eine 2:6-Klatsche zu. Titel seit 2004 gabs nur einen: den Cupsieg 2008.

Unvergessen aber das Frühjahr 2014, als Valencia im Europa-League-Viertelfinal das Hinspiel in Basel 0:3 verlor – und daheim nach Verlängerung 5:0 siegte. Nun heissen die Stars Michy Batshuayi oder Rodrigo.

Für die Berner wird im übrigen jede Partie zur Premiere: Gegen keinen der drei Gegner spielten sie bislang.

Trainer Gerry Seone: «Schwieriger gehts nicht. Aber wir wollen über uns hinauswachsen. Und wenn mal einer einen schlechten Tag hat, ist sicher etwas möglich.»

Liveticker

Eine Hammergruppe für die Berner Young Boys! Sie treffen auf Juventus Turin, Manchester United und Valencia. Die ersten Spiele finden am 18./19. September statt.

Die Übersicht über die Gruppen:

Gruppe A: 
Atletico Madrid
Borussia Dortmund
AS Monaco
Club Brügge
 
Gruppe B:
FC Barcelona
Tottenham Hotspur
PSV Eindhoven
Inter Mailand
 
Gruppe C:
Paris Saint-Germain
SSC Napoli
Liverpool FC
Crvena Zvezda
 
Gruppe D:
Lokomotive Moskau
FC Porto
Schalke 04
Galatasaray Istanbul
 
Gruppe E:
Bayern München
Benfica Lissabon
Ajax Amsterdam
AEK Athen
 
Gruppe F:
Manchester City
Schachtjor Donezk
Olympique Lyon
TSG Hoffenheim
 
Gruppe G:
Real Madrid
AS Roma
ZSKA Moskau
Viktoria Pilsen
 
Gruppe H:
Juventus Turin
Manchester United
Valencia CF
BSC Young Boys
Topf drei ist durch. Stürmer des Jahres der abgelaufenen Saison: Es ist – natürlich – Cristiano Ronaldo. Der portugiesische Superstar wird geehrt, er ist aber nicht anwesend.
So, die ersten 16 Teams sind zugelost. Jetzt wird wieder geehrt. Das wechselt sich schön ab. Luka Modric ist der beste Mittelfeld-Spieler der abgelaufenen Saison. Er hat sich gegen De Bruyne und Kroos durchgesetzt. 
 
Jetzt wird der beste Verteidiger letzten CL-Saison geehrt. Sergio Ramos ist es. Er setzt sich in der Wahl gegen seine Teamkollegen Varane und Marcelo durch. 
 
Wenn Verbände zwei oder mehrere Vertreter stellen, wurden die Klubs entsprechend zugeordnet, um ihre Spiele zwischen Dienstag und Mittwoch aufzuteilen, und zwar folgendermassen:

Real Madrid & Barcelona
Atlético Madrid & Valencia
Bayern & Dortmund
Man. City & Tottenham
Juventus & Internazionale Milano
Paris & Lyon
Lokomotiv Moskva & CSKA Moskva
Porto & Benfica
Man. United & Liverpool
Napoli & Roma
Schalke & Hoffenheim
Ajax & PSV Eindhoven










Wenn ein Klub aus diesen Paarungen gezogen wird, zum Beispiel in die Gruppen A, B, C oder D, wird der andere Klub dieser Paarung - sobald er gezogen wird - automatisch in die Gruppen E, F, G oder H eingeordnet.

Kein Team kann in der Gruppenphase auf eine Mannschaft aus demselben Verband treffen, nach einer Entscheidung des UEFA-Exekutivkomitees kann es in der Gruppenphase nicht zum Duell zwischen Klubs aus Russland und der Ukraine kommen.
Wir kommen dem eigentlichen Sinn und Zweck des Abends langsam näher – der Gruppen-Auslosung der kommenden Champions League. Giorgio Marchetti, der Uefa-Generalsekretär betritt die Bühne. Er erklärt das Prozedere. 
 
Nun folgt die Ehrung des besten Champions-League-Goalies der letzten Saison. Gewählt wurde Keylor Navas von Real Madrid. Er setzt sich gegen Buffon und Alisson durch. 
 
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