Alex Song (30) ist qualifiziert. Der Ex-Barcelona- und -Arsenal-Star gibt sein Debüt mit dem FC Sion heute im, sorry liebe Könizer, Provinz­stadion Liebefeld-Hessgut.

Es sei denn, Trainer Maurizio Jacobacci (55) macht dem Frankreich-Kameruner einen Strich durch die Rechnung: «Ob ich Alex aufstelle, weiss ich noch nicht. Er ist noch nicht zu hundert Prozent fit, auch wenn er sich die letzten drei Wochen reingehängt hat, um sich physisch zu verbessern. Er kann mittlerweile alle Trainings mitmachen. Aber ich habe mehrere Optionen und entscheide erst am Matchtag, welche die beste ist.»

Oops? Druck nach dem unnötigen 2:3 in Basel?

Jedenfalls nimmt Jacobacci das Köniz-Spiel ernst. Cupspiele sind für Sion-Boss Christian Constantin (61) ja heilig. Und grossen Rotationsbedarf hat Sion nicht. Das Kader ist gross und man spielt diese Saison nicht europäisch.
Was ist denn dieser Song für ein Typ? Jacobacci: «Ruhig, normal. Er spielt sich nie auf und hat sich bestens integriert. Er hat auf allerhöchstem Niveau gespielt und bleibt demütig. Für die Jungen ist enorm wichtig, dass sie merken: Der ist ein ganz normaler Mensch und spricht auch mit mir!»

Mit anderen Worten: Song ist für Jacobacci deshalb ein rich­tiger Star, weil er den Star nie raushängt.