Fussballbegeisterte und Cup-Fans kommen am Sonntag in Gland definitiv auf ihre Kosten. Das Wetter macht mit, die Stimmung in der Provinz ist gut und Favorit Luzern sorgt mit neun Toren für eine unterhaltsame Partie.

Die rund 240 mitgereisten FCL-Fans dürften sich deshalb etwas eifersüchtig die Augen gerieben haben, als sie das Centre sportif «En Bord» in Gland betraten. Denn der Rasen des Zweitligisten ist in einem Top-Zustand. Saftig grün. Keine Löcher. Keine Hügel. Keine Flecken. Wäre er vor dem Spiel auch noch gemäht und bewässert worden, er hätte fast mit einem Wembley-Rasen mithalten können.

Zugeben möchten es die Luzerner nicht. «Dazu sage ich nichts», meint Stürmer Shkelqim Demhasaj nach dem 9:1-Sieg, bei dem er drei Tore beisteuerte.

Der Rasen in der Swissporarena gleicht einem Acker.  (Marco Mäder)

Aber denkt man an den Acker in der Swissporarena, dann stellt sich schon die Frage: Warum schafft es ein Zweitligist, so einen wundervollen Rasen zu haben – und ein Super-Ligist spielt in einem schmucken Stadion auf einer Kuhwiese? Die Hitze allein kann in Luzern jedenfalls nicht der Grund sein – denn auch im Waadtland hat man diesen Sommer mit hohen Temperaturen zu kämpfen.

Immerhin wird der FCL-Untergrund nächsten Sommer saniert (BLICK berichtete). (mam)