Es sah alles gut aus für Josip Drmic Ende letzter Saison. Nachdem er fast die gesamte Hinrunde verpasst hatte, kämpfte sich der Nati-Stürmer bei Borussia Mönchengladbach zurück ins Kader und ab und an auch in die Startformation bei Trainer Dieter Hecking. Erzielt in den letzten sechs Spielen vier Tore.

Auch an der WM bekam er seine Chance, nutzte sie, indem er gegen Costa Rica ein Joker-Tor erzielte. Jetzt aber hat Drmic keine einfache Zeit. Kein Nati-Aufgebot und in der Bundesliga schaffte er es an den bisherigen zwei Spieltagen nicht mal ins Kader der Gladbacher.

Eigentlich sollte ein Wechsel – unter anderen war Düsseldorf ein Thema – bessere Zeiten bringen. Doch das Transferfenster ist seit knapp einer Woche zu. Aber Drmic gibt sich bei den «Fohlen» nicht auf: «Der Trainer hat mir klipp und klar gesagt, wie die Situation ist. Ich weiss aber, dass er mir eine Chance geben und mich nicht einfach abservieren wird. An diese Chancen werde ich glauben – dafür gebe ich Gas», sagt er zur «Bild».

Coach Hecking gibt seinem Stürmer indes auch Hoffnung: «Josip ist fester Bestandteil des Kaders. Wenn er besser trainiert und spielt als andere, dann wird er eingesetzt. Natürlich würden wir dann sein Potenzial für uns nutzen.»

Sein Vertrag in der Bundesliga läuft noch bis 2019. Ob und wie oft Drmic bei den Gladbachern noch zum Einsatz kommen wird, ist offen. (leo)