Tomislav Puljic (31) ist Fussballer des Monats Februar. Die Entscheidung zu Gunsten des Luzerner Innenverteidigers fällt äusserst knapp aus: Von 46 767 Stimmen entfallen 32,3% auf Puljic. Hauchdünn dahinter folgt YB-Rückkehrer Alexander Gerndt mit 31,6%.

Beide Vereine haben eigens für die Wahl ihre Anhänger mobilisiert: Auf Facebook haben sowohl Luzern als auch YB dazu aufgerufen, für ihren jeweiligen Spieler abzustimmen. Die Innerschweizer haben am Ende knapp die Nase vorne.

Auf den weiteren Plätzen landen Bebbi Luca Zuffi (23,1%), Thun-Keeper Guillaume Faivre (6,7%) und Sions Veroljub Salatic (6,2%).

Dass Puljic in der Super League zum Fussballer des Monats gewählt wird, war letzten Sommer noch undenkbar: Ex-FCL-Sportchef Alex Frei wollte den Kroaten nicht mehr. Ein halbes Jahr später holte ihn Luzerns Neo-Sportchef Rolf Fringer zurück.

Sechs Monate hielt sich der Innenverteidiger beim FC Zadar in Kroatien fit. Und der 1,92 Meter grosse Hüne schlug sofort ein. Im ersten Spiel gegen YB traf er zum 1:1 Schlussresultat. Mit ihm hat Luzern im Februar kein Spiel verloren. Die Abwehr ist stabiler geworden.

Rolf Fringer, damals noch als Trainer beim FCL, sagte: «Puljic ist abgezockt, ein Schlitzohr – im positiven Sinn.» Auch Trainer Markus Babbel ist angetan von seinem Innenverteidiger. «Er ist ein Ochse. Sieht böse aus und wird den gegnerischen Stürmern Angst machen», so der Deutsche. (dei)