Die These ist nicht allzu steil: Wer in die Super League aufsteigen will, muss Lausanne hinter sich lassen. Den Verein, den Chemie-Gigant Ineos alimentiert – und umgehend in die höchste Klasse zurückbringen will. Erst recht, da der Klub ein neues Stadion erhält.

Garant dafür soll Giorgio Contini sein. Den FC Vaduz führte der 44-jährige Winterthurer 2014 nach oben und hielt den Klub drei Jahre in der Erstklassigkeit. Dasselbe wünscht man sich nun in der Waadt.

Contini dürfte brennen. Und beweisen wollen, dass die Entlassung beim FC St. Gallen Ende April auf Platz vier ein Fehler war.

Helfen könnten ihm beim Projekt Wiederaufstieg zwei Espen. Nach BLICK-Informationen sind Alain Wiss und Stjepan Kukuruzovic Kandidaten für einen Wechsel in die Romandie.

Gerade Kukuruzovic gilt als sportlicher Ziehsohn Continis. Der Trainer holte ihn letztes Jahr zum FCSG. Schon davor arbeiteten sie in Vaduz zusammen. Espen-Sportchef Alain Sutter will nicht ausschliessen, dass Spieler den Klub noch verlassen.

Finanziell wären die Lausanner in der Lage, Ablöse und Gehalt der beiden zu stemmen – und der FCSG um jeden Franken froh.

Contini war für BLICK nicht zu erreichen. Eine Wiedervereinigung der drei gilt dennoch als möglich. (mis)