17.53 Uhr. Luschniki-Stadion zu Moskau. 80'000 Fans sind aus dem Häuschen. Der Hexenkessel brennt. 1,5 Milliarden Menschen rund um den Erdball blicken gebannt auf die TV-Geräte. Die Gladiatoren des WM-Finals 2018 laufen ein.

Überglücklich schaut Giulia mit ihrem Papi Michael den WM-Final in Moskau.  (Raphael Bischof)

Als Vierter auf der kroatischen Seite? Der Mann aus Möhlin AG, Ivan Rakitic. An seiner Hand: Giulia Ferraro (8), das Mädchen aus Müntschemier BE. Die Berner Primarschülerin hat es also geschafft, mit ihrem Wunschspieler einzulaufen.

Minuten später springt sie überglücklich in die Arme ihres Vaters Michael, der auf der Tribüne mitfiebert. Giulia: «Ich war nur im Spielertunnel nervös. Als ich an der Hand von Rakitic eingelaufen bin, nicht mehr. Ich bin sehr stolz, dass ich es geschafft habe.»

Ihr Traum ist also wahr geworden. Dank kecker Taktik am Nachmittag beim Proben und etwas Glück. Jetzt geniesst Giulia aber erst einmal den WM-Final zusammen mit den anderen Ball-Kids auf der Tribüne.