Rod Laver war nie weg vom Fenster. Aber Roger Federer hat seinen Namen wieder aufleben lassen, sagt die 80-jährige Tennis-Legende dankbar.
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Zwei Grosse unter sich: Legende Rod Laver und Roger Federer (hier an den Australian Open 2017).
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Federer steht in Indian Wells im Final.
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Federer verpasst in Indian Wells den 101. Turniersieg im Final gegen Dominic Thiem.
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Heutige Stars wie Federer verehren Rod Laver.
Roger Federer wird von Rod Laver gelobt.
von Cécile Klotzbach
Sport-Redaktorin

Mr. Laver, haben Sie eine Beziehung zur Schweiz?
Rod Laver:
Sie geht leider nicht über die Turniere hinaus, die ich dort gespielt habe. Ich war in 
Lausanne, Gstaad ... Aber sie führt natürlich auch über Roger Federer. Er und sein Manager Tony Godsick 
kamen mit der Idee für den Laver Cup. Sie wollten meinen Namen dafür benutzen – und durch 
mich kam der Anlass dann auf die Welt. Bis jetzt ist er eine Erfolgs­geschichte, auch die Spieler geniessen den Event. Ich freue mich sehr auf nächsten September in Genf.

Sie sitzen auch mit 80 auf vielen Tribünen dieser Welt. Ihre Leidenschaft fürs Tennis muss noch sehr gross sein.
Oh ja, ich liebe es, Tennis zu sehen, liebe es, noch Teil davon zu sein. Wenn ich an all diese Orte reise, sehe ich meine alten Turnier-Freunde wieder. Die einen kommen nur nach Australien, die anderen nur in die USA oder nach Europa. In Paris war ich auch ein paar Jahre nicht mehr, aber dieses Jahr gehe ich!

Das passt, dort sehen Sie auch Federer wieder.
Ich hoffe es, er war ja auch länger nicht da. Vielleicht kann sich Roger dort wieder mal entfalten. Aber da ist ja auch noch Rafael Nadal mit seinen elf Titeln ... Und Novak 
Djokovic dürfen wir in Paris auch nicht unterschätzen.

Ist seine Entscheidung richtig, wieder auf Sand zu spielen?
Vielleicht nicht die beste, aber eine schöne Entscheidung. Roger soll machen, was er will und was sein Herz ihm sagt. Er wird kaum nach Roland Garros gehen und denken, er gewinnt es. Aber er wird denken, ich könnte es gewinnen – warum sollte er auch keine Chance haben?

Geht er ein Risiko ein?
Wenn er viele Fünfsatz-Matches über vier Stunden und mehr spielen muss, ist das nicht von Vorteil für Wimbledon. Das wäre schade, denn ich glaube, er hat eine richtig gute Chance, dort nochmal zu 
gewinnen.

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Roger Federer – Seine Titel in Bildern. Klicken Sie sich durch die Diashow! Mailand 2001 – Der erste Titel für das grosse Talent. Im dritten Endspiel seiner Karriere bezwingt Federer Julien Boutter mit 6:4, 6:7 und 6:4.
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Sydney 2002 – Gleich zum Saisonauftakt gewinnt Roger Federer das Turnier in Sydney. Im Endspiel lässt er dem Argentinier Juan Ignacio Chela keine Chance. 6:3 und 6:3 für den Baselbieter.
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Hamburg 2002 – Der grösste Erfolg bis zu diesem Zeitpunkt. Federer gewinnt in der Hanse-Stadt sein erstes Masters-Turnier, besiegt im Final Marat Safin (Rus), mit 6:1, 6:3 und 6:4. Fortan wird Federer als künftiger Grand-Slam-Sieger gehandelt.
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Wien 2002 – Der dritte Titel im Jahr 2002, der zweite auf Hartplatz. Im Endspiel schlägt der damals 21-Jährige den Tschechen Jiri Novak mit 6:4, 6:1, 3:6 und 6:4.
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Marseille 2003 – In der südfranzösischen Hafenstadt holt Federer den 2000 verpassten Sieg nach. Damals unterlag er in seinem ersten ATP-Endspiel im innerschweizerischen Duell seinem Copain Marc Rosset. 2003 lässt Roger dem schwedischen Altmeister Jonas Björkman beim 6:2 und 7:6 keine Chance.
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Dubai 2003 – Wieder trifft Federer in einem Endspiel auf den Tschechen Jiri Novak, der zu diesem Zeitpunkt regelmässig zu den besten zehn Spielern der Tennis-Weltrangliste gehört. Federer bezwingt Novak mit 6:1 und 7:6.
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München 2003 – Rogers zweiter Triumph bei einem Sandplatzturnier. Jarkko Nieminen (Fin) muss nach einer 1:6 und 4:6-Klatsche die Klasse Federers anerkennen.
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Halle 2003 – Nach der Erstrundenpleite beim French Open, wo Federer dem krassen Aussenseiter Luis Horna (Per) unterlag und darauf arg in die Kritik geriet, gibt Federer die Antwort auf dem Platz und gewinnt sein erstes Turnier auf Rasen.
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Wimbledon 2003 – Der Durchbruch! Mit 21 Jahren gewinnt Federer sein erstes Grand-Slam-Turnier. Im Endspiel besiegt er den Australier Mark Philippoussis 7:6, 6:2 und 7:6 – obwohl er vor seiner Achtelfinal-Partie gegen Feliciano Lopez (Sp) wegen einer Rückenverletzung kurz vor dem Aus stand.
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Wien 2003 – Der erste Titel, den Federer verteidigen kann. In der österreichischen Hauptstadt bezwingt der Baselbieter den Spanier Carlos Moya mit 6:3, 6:3 und 6:3. Es ist sein zehnter ATP-Turniersieg.
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Masters Cup 2003 – Gleich bei seiner zweiten Teilnahme am Masters Cup schwingt Federer obenaus. In einem einseitigen Endspiel fegt er Oldie Andre Agassi bei dessen Heimspiel in Houston gleich mit 6:3, 6:4 und 6:0 vom Platz. Federer beendet das Jahr auf dem zweiten Platz der Weltrangliste.
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Australian Open 2004 – Rogers zweiter Grand-Slam-Titel. Im Endspiel besiegt er den Russen Marat Safin 7:6, 6:4 und 6:2. Gleichzeitig stösst er erstmals auf den ersten Platz der Tennis-Weltrangliste vor.
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Dubai 2004 – Wieder gelingt Federer ein Traumstart in die Saison. Er gewinnt nach den Australian Open auch in Dubai, besiegt den Spanier Feliciano Lopez 4:6, 6:1 und 6:2.
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Indian Wells 2004 – Beim Masters-Series-Turnier in Indian Wells bezwingt Federer im Endspiel seinen Freund und ehemaligen Angstgegner Tim Henman mit 6:3 und 6:3.
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Hamburg 2004 – Nach 2002 heisst der Sieger beim Sandplatzturnier von Hamburg zum zweiten Mal Roger Federer. Guillermo Coria (Arg) gewinnt zwar den ersten Satz, muss sich letztlich aber mit 6:4, 4:6, 2:6 und 3:6 geschlagen geben.
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Halle 2004 – Die Siege 13 bis 17 in Serie auf Rasen bringen Roger Federer seinen zweiten Titel in Halle und den dritten auf Rasen ein. Im Endspiel besiegt er Mardy Fish (USA) mit 6:0 und 6:3.
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Wimbledon 2004 – Die erfolgreiche Titelverteidigung! Beim Stand von 6:4, 5:7 und 4:2 für Finalgegner Andy Roddick (USA) wird die Partie wegen Regens unterbrochen. Danach dreht Federer die Partie und gewinnt letztlich mit 4:6, 7:5, 7:6 und 6:4.
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Gstaad 2004 – Nach der Titelverteidigung in Wimbledon gelingt die Umstellung auf den Sandplatz von Gstaad. In der Oberländer Höhenluft besiegt Federer den Russen Igor Andrejew im Endspiel mit 6:2, 6:3, 5:7 und 6:3.
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Toronto 2004 – Nomen est Omen. Federer gewinnt beim Rogers Cup in Toronto und besiegt im Endspiel Andy Roddick mit 7:5 und 6:3. Der Baselbieter nimmt damit Revanche für die Halbfinal-Niederlage vom Vorjahr. Bei einem Sieg hätte Federer schon damals die Weltranglistenspitze übernommen.
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US Open 2004 – Die totale Dominanz! Bei seinem ersten US-Open-Titel überlässt Federer seinem einst grossen Rivalen Lleyton Hewitt (Aus) nur sechs Games – alle im zweiten Satz. Das deutlichste US-Open-Final in der Geschichte der Open Era. Das Spiel endet 6:0, 7:6 und 6:0. Sein 20. ATP-Titel.
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Bangkok 2004 – Federers erster Turniersieg in Asien. Im Endspiel kommt es zum dritten Mal in drei Monaten zum Kräftemessen mit Andy Roddick. Der Schweizer bleibt beim 6:4 und 6:0 auch diesmal unangetastet.
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Masters Cup – Federer wird seiner Favoritenrolle beim Saison-Finale gerecht und setzt sich im Endspiel von Houston gegen den Aussie Lleyton Hewitt mit 6:3 und 6:2 durch. Federer beendet erstmals in seiner Karriere eine Saison als Nummer 1 der Weltrangliste.
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Doha 2005 – Die Scheichs in Katar behandeln den Tennis-Star wie einen Popstar. Federer dankts den Organisatoren und gewinnt das Endspiel gegen Ivan Ljubicic (Kro) mit 6:3 und 6:1.
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Rotterdam 2005 – Federers erster Sieg in der holländischen Hafenstadt. In einem engen Final besiegt die Weltnummer 1 Ivan Ljubicic mit 5:7, 7:5 und 7:6.
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Dubai 2005 – Zum dritten Mal innerhalb zweier Monate hat Ivan Ljubicic in einem Endspiel das Nachsehen. Auch in dieser Begegnung kann er einen Satz für sich entscheiden, hat beim 6:1. 6:7 und 6:3-Sieg Federers aber letztlich keine Chance.
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Indian Wells 2005 – In Indian Wells schlägt Roger Federer den australischen Counter-Puncher Lleyton Hewitt mit 6:2, 6:4 und 6:4.
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Miami 2005 – Der Anfang einer grossartigen Rivalität. Federer dreht im Endspiel einen 0:2-Satzrückstand gegen Rafael Nadal und besiegt den damals 18-Jährigen mit 2:6, 6:7, 7:6, 6:3 und 6:1.
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Hamburg 2005 – Bei Federers drittem Hamburg-Sieg geht der Stern von Richard Gasquet auf. Wochen zuvor hatte der Franzose der Tennis-Legende in Monte Carlo eine empfindliche und ebenso überraschende Niederlage zugefügt.
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Halle 2005 – Beim dritten Halle-Triumph muss Federer arg kämpfen, besiegt Marat Safin letztlich aber mit 6:4, 6:7 und 6:4. Bereits in der ersten Runde stand Federer kurz vor dem Aus, als Robin Söderling im Tie-Break zwei Punkte vom Sieg entfernt war.
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Wimbledon 2005 – Ein Sieg für die Geschichtsbücher. Es ist der dritte Wimbledon-Triumph en Suite. Diesmal lässt Federer in der Final-Reprise des Vorjahrs gegen Andy Roddick (USA) nichts anbrennen und besiegt das Aufschlagwunder glatt mit 6:2, 7:6 und 6:4.
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Cincinnati 2005 – Wie in Wimbledon steht Andy Roddick auf der anderen Seite des Netzes. Nur im zweiten Satz kann der Ami Federer bedrängen, verliert aber dennoch mit 3:6 und 5:7.
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US Open 2005 – Im Big Apple gelingt Federer die Titelverteidigung und zum zweiten Mal das Double aus Wimbledon und US Open. Im Endspiel bezwingt er local hero Andre Agassi nach spektakulärem Match mit 6:3, 2:6, 7:6 und 6:1.
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Bangkok 2005 – Im Endspiel bekommt es Roger Federer mit dem Schotten Andy Murray zu tun, den er mit 6:3 und 7:5 sicher bezwingen kann.
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Doha 2006 – Der perfekte Saisonstart für Federer. Im Endspiel schaut Gaël Monfils (Fra) in die Röhre. 6:3, 7:6 für den Schweizer.
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Australian Open 2006 – Der zweite Titelgewinn in «Down under». Nach harzigem Start besiegt Federer den Zyprioten Marcos Baghdatis mit 5:7, 7:5, 6:0 und 6:2.
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Indian Wells 2006 – Zum dritten Mal gewinnt Federer in Indian Wells. Das Endspiel gegen James Blake (USA) entscheidet die Weltnummer 1 mit 7:5, 6:3 und 6:0 für sich.
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Miami 2006 – In einem engen Endspiel gegen Ivan Ljubicic (Kro) beweist Roger Federer Nervenstärke. Er gewinnt alle drei Sätze im Tie-Break. 7:6, 7:6 und 7:6.
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Halle 2006 – Federer gewinnt zum vierten Mal in Serie das Rasen-Turnier von Halle, baut seine Ungeschlagenheit auf Rasen auf 48 Partien ohne Niederlage aus. Im Endspiel besiegt er Tomas Berdych (Cz) mit 6:0, 6:7 und 6:2.
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Wimbledon 2006 – Es ist der vierte Wimbledon-Titel in Serie. Im Endspiel besiegt Federer French-Open-Champion Rafael Nadal mit 6:0, 7:6, 6:7 und 6:3.
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Toronto 2006 – Roger holt sich zum zweiten Mal den Rogers Cup. Im Endspiel hat Richard Gasquet (Fr) das Nachsehen. Das Spiel endet 2:6, 6:3 und 6:2 zu Gunsten des Schweizers.
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US Open 2006 – Wieder gewinnt Roger das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Im Endspiel muss einmal mehr Andy Roddick (USA) King Roger zum Sieg gratulieren. Das Resultat: 6:2, 4:6 7:5 und 6:1.
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Tokio 2006 – In der japanischen Hauptstadt kann Federer nach einem ungefährdeten 6:3 und 6:3-Sieg gegen Tim Henman (Gb) den Pokal in die Höhe stemmen.
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Madrid 2006 – Federer zerzaust den Chilenen Fernando Gonzalez und erteilt dem Hardhitter beim 7:5, 6:1 und 6:0 eine Lehrstunde.
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Basel 2006 – Endlich gewinnt Roger Federer auch beim Heimturnier. Im Endspiel hat wieder Fernando Gonzalez den Part des Statisten zu übernehmen. 6:3, 6:2 und 7:6 das deutliche Verdikt zu Gunsten des Baselbieters.
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Masters Cup 2006 – Nach einem Jahr Unterbruch gewinnt Federer zum dritten Mal nach 2003 und 2004 das Saisonfinale der besten Akteure. Das Endspiel gegen James Blake (USA) entscheidet der Baselbieter mit 6:0, 6:3 und 6:4 für sich.
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Australian Open 2007 – Als erster Spieler seit Björn Borg 1980 gewinnt Federer ein Grand-Slam-Turnier ohne einen einzigen Satzverlust. Es ist der dritte Australian-Open-Titel für Federer. Im Final besiegt er Fernando Gonzalez (Chile)mit 7:6, 6:4 und 6:4.
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Dubai 2007 – Wieder heimst Federer im Wüsten-Emirat den Sieger-Pokal ein. Im Endspiel gewinnt er gegen Michail Juschni (Rus) mit 6:4 und 6:3.
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Hamburg 2007 – Es ist Federers vierter Sieg in Hamburg. Nur bei den US Open, in Wimbledon und in Halle hat der Schweizer noch öfter gewonnen. Erstmals bezwingt er seinen grossen Rivalen Rafael Nadal (Sp) auf dessen bevorzugter Unterlage Sand. Beim 2:6, 6:2 und 6:0 beweist Federer, dass er den längeren Atem hat.
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Wimbledon 2007 – Der fünfte Wimbledon-Titel in Serie bedeutet die Egalisation des Rekords von Björn Borg (Swe). 55 Siege auf Rasen ohne Niederlage bedeuten neuen Rekord. Im Endspiel muss Federer aber bis zuletzt kühlen Kopf bewahren, ehe er Rafael Nadal (Sp) mit 7:6, 4:6, 7:6, 2:6 und 6:2 in die Knie zwingt.
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Cincinnati 2007 – Federer gewinnt zum zweiten Mal nach 2005 in Cincinnati. Im Final gewinnt er gegen den New Yorker James Blake mit 6:1 und 6:4. Mit seinem 50. ATP-Titel zieht Federer in der ewigen Bestenliste an Boris Becker (49 Titel) vorbei.
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US Open 2007 – Nach dem vierten Sieg beim US Open zieht Federer in der Grand-Slam-Bestenliste mit Björn Borg (Swe) gleich. Im Endspiel beweist Federer einmal mehr Nervenstärke. Nach dem 7:6, 7:6 und 6:4-Sieg gegen Novak Djokovic (Srb) weist Federer eine Tie-Break-Bilanz von 13:1 in Grand-Slam-Endspielen auf. Es ist ausserdem sein 10. Grand-Slam-Final in Folge. Das ist einsamer Rekord. Der Zweite in dieser Rubrik (Jack Crawford) kommt nur auf sieben Endspiel-Teilnahmen hintereinander.
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Basel 2007 – Federer gelingt die Titelverteidigung beim Heimturnier. Nach dem Final spendiert er den Balljungen Pizza. Der 6:3 und 6:4-Sieg gegen Jarkko Nieminen (Fin) ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
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Masters Cup 2007 – Zum vierten Mal triumphiert Federer beim Saisonfinale. Das Endspiel gegen Überraschungsfinalist David Ferrer (Spa) entscheidet Federer mit 6:2, 6:3 und 6:2 für sich.
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Estoril 2008 – Gezeichnet durch das Pfeiffersche Drüsenfieber und durch Rückenprobleme erwischt Federer den schlechtesten Saison-Start seit vielen Jahren. Erst im April gewinnt er in Estoril sein erstes Turnier, wo er aber vom Forfait seines Finalgegners Nikolaj Dawidenko (Rus) profitiert.
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Halle 2008 – Nach dem 6:3 und 6:4-Finalerfolg über Philipp Kohlschreiber (De) ist Federer neben Pete Sampras der erfolgreichste Rasen-Spieler aller Zeiten. Zehn Titel auf Rasen hat neben King Roger nur der Ami erreicht.
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US Open 2008 – Er hat es allen gezeigt! Federer gewinnt zum fünften Mal in Serie die US Open. Im Endspiel lässt er Newcomer Andy Murray (Gb) beim 6:2, 7:5 und 6:2 nicht den Hauch einer Chance. Nach seinem 13. Grand-Slam-Titel ist Federer nur noch einen Titel von Pete Sampras´ Rekordmarke enfernt. Er wird der erste Spieler der Geschichte, der zwei Grand-Slam-Turniere mindesten fünf Mal gewonnen hat.
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Basel 2008 – Federer gewinnt zum dritten Mal hintereinander sein Heimturnier. Nach dem 6:3 und 6:4-Sieg gegen David Nalbandian (Arg) verteilt der ehemalige Balljunge seinen Nachfolgern persönlich die Anerkennungsmedaille.
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Madrid 2009 – Nach einem schwierigen Saisonstart setzt Federer ein Ausrufezeichen. Er bezwingt nach anderthalb Jahren und fünf Final-Niederlagen (u.a. in Wimbledon und beim French Open) erstmals wieder Rafael Nadal und gewinnt sein erstes Turnier im Jahr 2009. Der Sieg überrascht. In Madrid wurde das Turnier, das zuvor jahrelang auf Hartplatz ausgetragen wurde, erstmals auf Sand ausgetragen. Dennoch gelingt dem Baselbieter der zweite Sieg gegen Nadal auf dessen bevorzugter Unterlage.
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Roger Federer gewinnt erstmals French Open! – Mit seinem ersten Sieg beim Turnier von Roland Garros komplettiert Roger Federer als erst sechster Spieler überhaupt und als erster seit Andre Agassi (1999) seinen Karriere-Grand-Slam. Zuvor scheiterte die Weltummer zwei 2005 im Halbfinal, von 2006 bis 2008 jeweils im Endspiel an Sandkönig Rafael Nadal. Es ist Federers 14. Major-Titel.
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Federer triumphiert in Wimbledon – Roger Federer steht Federer erlegt den Haas In einem epischen Match besiegt er Andy Roddick (USA) mit 4:6, 7:6, 7:6, 6:3 und 16:14. Es ist sein 15. Grand-Slam-Titel. Auch das Rekord. Nach dem Erfolg kehrt King Roger auf den ersten Rang der Tennis-Weltrangliste zurück.
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Federer gewinnt in Cincinnati – Roger Federer gewinnt in Cincinnati zum dritten Mal. Finalgegner Djokovic hat beim 6:1, 7:5 keine Chance. Es ist Federers erster Titel als Papi.
Reuters
Federer holt sich seinen 16. Grand-Slam-Titel! – Roger Federer gewinnt nach zwei Jahren Unterbruch zum vierten Mal die Australian Open. Finalgegner Murray hat in drei Sätzen das Nachsehen. Es ist Federers 16. Major-Titel, der erste allerdings als Vater. 6:3, 6:4 und 7:6 lautet das klare Verdikt.
Keystone
Federer feiert vierten Triumph in Cincinnati – Beim Masters-Turnier von Cincinnati verteidigt Roger Federer seinen Federer gewinnt in Cincinnati Zwar gibt er gegen den Amerikaner Mardy Fish den ersten Satz im Tie-Break ab, setzt sich dann aber mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:1) und 6:4 durch. Im gesamten Turnier kassiert der Baselbieter kein Break. Es ist Federers vierter Sieg beim Vorbereitungsturnier auf die US Open. (Reuters)
Keystone
Federer holt Sampras ein – Federer gewinnt am 24. Oktober 2010 erstmals in Stockholm und zieht mit seinem 64. ATP-Titel mit Pete Sampras gleich. Beim 6:4, 6:3 gegen Florian Mayer (D) hat er keine Mühe, seinen dritten Saisontitel einzufahren. Der Baselbieter ist zudem erst der dritte Spieler, der in insgesamt 18 verschiedenen Ländern einen Titel einfahren konnte. Mit 16 Turniersiegen ist er auf US-Belägen am erfolgreichsten.
Keystone
Hallen-Sieg 2010 in Basel. Roger Federer schlägt in seiner Heimatstadt Titelverteidiger Novak Djokovic.
Keystone
Federer schlägt Nadal und gewinnt World Tour Finals – Roger Federer gewinnt die World Tour Finals dank einem 6:3, 3:6 und 6:1-Finalsieg über Dauerrivale Rafael Nadal. Der Mallorquiner zollt Respekt: «Heute war er unschlagbar».Federer gewinnt alle Spiele, muss nur einen Satz abgeben und keinen einzigen Long-Set spielen. Er egalisiert damit die Rekordmarke von fünf Siegen beim WM-Finale, die bisher nur Ivan Lendl (Cz/USA) und Pete Sampras (USA) erreichten.
Keystone
Federer zerlegt Dawidenko – Roger Federer bezwingt im Final den Russen Nikolai Dawidenko souverän mit 6:3, 6:4 und fährt seinen 67. ATP-Titel ein. Der Baselbieter nimmt damit erfolgreich Revanche für die 4:6, 4:6-Niederlage im Halbfinal 2010 an gleicher Stätte. Es ist nach 2005 und 2006 Federers dritter Titel in Katar.
Keystone
6. November 2011: Federer gewinnt die Swiss Indoors zum fünften Mal. Er schlägt den Japaner Kei Nishikori klar mit 6:1 und 6:3.
AP
Federer besiegt den Paris-Fluch – Federer besiegt den Paris-Fluch und gewinnt erstmals in Bercy. Im Final lässt er 2008-Sieger Jo-Wilfried Tsonga (F) beim 6:1, 7:6 (7:3) nicht den Hauch einer Chance. Mit dem 69. ATP-Turniersieg schafft er erst als Zweiter nach Andre Agassi das Double aus Roland Garros und Paris-Bercy.
Keystone
Federer gewinnt World Tour Finals – Mit einem 6:3, 6:7 (7:9), 6:3-Sieg gegen Jo-Wilfried Tsonga (F) verteidigt Federer seinen Titel bei den World Tour Finals erfolgreich. Sein sechster Sieg bedeutet Rekord, Sampras und Lendl kommen auf fünf Triumphe. Wie im Gruppenspiel verlangt Tsonga dem Baselbieter alles ab und liefert eine grosse Partie. Im 100. ATP-Final sichert sich Federer letztlich aber doch seinen 70. Titel.
AP
Rotterdam 2012 – Mit einem 6:1, 6:4-Sieg gegen Juan Martin Del Potro (Arg) holt Federer seinen 2. Titel in der holländischen Hafenstadt. Del Potro muss den ersten Satz klar abgeben, liefert Federer im zweiten Durchgang aber Paroli. Federer hofft nach seinem 71. Turniersieg, dass «es nicht wieder sieben Jahre dauert, bis ich das Turnier erneut gewinnen kann.»
Reuters
Dubai 2012 - Federer räumt in Dubai im Final Andy Murray aus dem Weg - 7:5, 6:4. Es ist sein fünfter Triumph bei den Scheichs. Für Roger endet damit eine Periode von über 13 Monaten ohne Outdoor-Titel. Vor seinem Rekord-Sieg im Wüstenemirat hatte er zuletzt zum Saisonauftakt in Doha 2011 einen Titel im Freien einfahren können.
Keystone
Indian Wells 2012 - Federer gewinnt erstmals nach 2006 und zum insgesamt vierten Mal das ATP1000-Turnier in Indian Wells und ist damit alleiniger Rekordhalter in der kalifornischen Wüste. Im Final besiegt er Aufschlagsriese John Isner mit 7:6 (9:7) und 6:3.
Keystone
Madrid 2012 - Federer feiert seinen 20. ATP-Master-1000-Sieg auf dem blauen Sand. Im Final setzt er sich gegen Tomas Berdych 3:6, 7:5, 7:5 durch und ist damit wieder die Nummer zwei der Welt.
Keystone
Wimbledon 2012 – Federer schlägt Andy Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4. Zum 17. Mal triumphiert er an einem Grand-Slam-Turnier. Dank des siebten Sieges in Wimbledon ist er wieder die Nummer eins der Welt.
Reuters
Cincinnati 2012 – Federer schlägt Novak Djokovic 6:0, 7:6 (9:7). Zum 5. Mal reüssiert der Baselbieter in Cincinnati. Damit ist der Weltranglisten-Erste nun alleiniger Rekordhalter.
Keystone
Halle 2013 – Federer schlägt Michail Juschni mit 6:7, 6:3 und 6:3. Es ist sein 13. Titel auf Rasen, der sechste in Halle und der erste nach zehn Monaten Unterbuch.
Reuters
Dubai 2014 - Im Final schlägt Federer den Tschechen Tomas Berdych mit 3:6, 6:4 und 6:3. Es ist sein sechster Sieg in Dubai.
Keystone
Halle 2014 – Federer gewinnt das Rasenturnier in Deutschland und muss dafür nur drei Spiele gewinnen.
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Cincinnati 2014 – Federer gewinnt den Achterbahn-Final gegen David Ferrer mit 6:3, 1:6, 6:2 und das Turnier in Cincinnati zum 6. Mal.
Reuters
Schanghai 2014 — Federer gewinnt das Masters-1000-Turnier in China zum ersten Mal. Im Final schlägt er den Franzosen Simon mit 7:6 und 7:6.
AFP
Basel 2014 — Federer gewinnt sein Heimturnier in der St. Jakobshalle zum sechsten Mal. Im Final lässt er beim 6:2, 6:2 seinem Gegner David Goffin keine Chance.
Reuters
Brisbane 2015 – Im ersten Turnier des neuen Jahres gewinnt Roger gegen Milos Raonic mit 6:4, 6:7. 6:4 und feiert zudem seinen 1000. Sieg. Er ist erst der dritte Profi nach Jimmy Connors und Ivan Lendl, der die 1000er-Marke knackt.
Reuters
Dubai 2015 – Zum insgesamt siebten Mal holt Federer an seinem Zweitwohnsitz den Titel. 6:3, 7:5 gegen Novak Djokovic. Federer schlägt im Verlauf des Finals sein 9'000. Ass. Er wehrt alle sieben Breakbälle ab, zwei davon Satzbälle im zweiten Durchgang.
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Istanbul 2015 – Federer gewinnt das erstmals ausgetragene Sandturnier der 250er-Kategorie. Die Türkei wird damit zum 20. Land, in dem Federer mindestens einmal ein Turnier gewonnen hat. Im Final bezwingt er den Uruguayer Pablo Cuevas mit 6:3, 6:4.
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Halle 2015 – Federer schlägt im Final Seppi in zwei Sätzen. Zum achten Mal gewinnt er das Wimbledon-Vorbereitungsturnier.
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Cincinnati 2015 - Überragend! Ohne Satzverlust triumphiert Federer zum siebten Mal in Cincinnati. Im Final des Masters-1000-Turniers schlägt er Novak Djokovic, die Weltnummer 1, mit 7:6 und 6:3.
Reuters
Basel 2015 – Zum siebten Mal triumphiert King Roger bei seinem Heimturnier. Im Final schlägt er Rafael Nadal mit 6:3, 5:7, 6:3.
AP
Australian Open 2017 – Nach sechsmonatiger Verletzungspause kehrt Federer auf die Tour zurück – und triumphiert zum fünften Mal in Melbourne dank eines 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3-Sieges über Rafael Nadal.
AFP
Indian Wells 2017 – Roger Federer gewinnt auch das erste ATP-1000-Turnier 2017. Im Schweizer Final bezwingt er Stan Wawrinka mit 6:4 und 7:6.
AP
Miami 2017 – Rund zwei Wochen nach dem Titel in Indian Wells triumphiert Federer in Miami, dank einem 6:3, 6:4 im Final gegen Rafael Nadal.
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Halle 2017 – Der neunte Triumph an seinem Lieblingsturnier. Dem deutschen Youngster Sascha Zverev lässt Roger im Final keine Chance: 6:1, 6:3.
Wimbledon 2017 – Roger Federer holt den Titel ohne einen einzigen Satzverlust zum achten Mal: Rekord! Im Final hat Marin Cilic keine Chance: 6:3, 6:1, 6:4 für Roger.
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Shanghai 2017 – Beim ATP-1000-Turnier schlägt Federer im Final Rafael Nadal mit 6:4 und 6:3.
Basel 2017 – Zum achten Mal gewinnt der Maestro die Swiss Indoors. Im Final schlägt er den Argentinier Juan Martin Del Potro mit 6:7, 6:4 und 6:3.
Australien 2018 – Zum sechsten Mal gewinnt der Maestro die Australian Open. Es ist sein 20. Major-Titel. Im Final schlägt er den Kroaten Marin Cilic mit 6:2, 6:7, 6:3, 3:6 und 6:1.
Rotterdam 2018 – Zum dritten Mal gewinnt Roger Federer in Rotterdam. Zwei Tage nachdem er sich zur ältesten Weltnummer 1 krönt, feiert er seinen 97. Turniersieg!
Stuttgart 2018 – Erstmals triumphiert Roger Federer am Stuttgarter Rasenturnier. Es ist sein 98. Turniersieg.
Basel 2018 – zum 9. Mal gewinnt Federer die Swiss Indoors. Sein 99. Titel ist vor den einheimischen Fans ganz speziell.
Dubai 2019 – Der Jubiläums-Titel! Zum 100. schlägt er den Griechen Stefanos Tsitsipas.
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Miami 2019 – Da ist die Nummer 101! Federer schlägt in seinem 50. Masters-Final John Isner locker in zwei Sätzen.
Halle 2019 – Nummer 102: Federer putzt im Final Goffin mit 7:6 und 6:1 weg.
Basel 2019 – Leicht und locker stürmt der 38-jährige zu seinem Basel-Stängeli und dem 103. Karriere-Titel. Imposant.

Im Halbfinal von Indian Wells wäre es zum 39. Mal zum Klassiker Federer vs. Nadal gekommen. Wer war zu Ihrer Zeit Ihr grösster Rivale?
Ich hatte eine sehr lange Beziehung zu Ken Rosewall. Davor, in der Amateur-Ära, stand ich immer mit Roy Emerson auf dem Court. Die Open-Ära gibt es ja erst seit 1968. Hätte ich schon früher als profes­sioneller Spieler an Grand-Slam-
Turnieren teilnehmen dürfen, wären wohl noch ein paar ATP-Titel mehr auf meinem Konto (lacht).

Sie zählen total 200 Titel – Federer hat «nur» 100. Wer ist denn nun der Grösste aller Zeiten?
Sicher nicht ich, die Konkurrenz im Tennis war damals niemals so gross! Rogers 100. Titel in Dubai war ein grosser Moment, ich schickte ihm sofort eine Nachricht. Er überragt in einer Weltsportart – ich spielte unter Amateur-Spielern, das ist ein riesiger Unterschied. Ich denke, er ist der Grösste. Seine Leistung, seine Rekorde und die Art, wie er spielt, sind einzigartig.

Und Rafael Nadal?
Der natürlich auch. Die Matches zwischen Roger und Rafa sind 
heute noch viel kostbarer, denn viel länger werden sie beide nicht mehr die Chance bekommen, sich aneinander zu messen. Wir müssen die aktuelle Zeit deshalb geniessen. Rogers Planung ist clever: Er spielt drei, vier Turniere und legt dann wieder eine sechswöchige Pause ein. Ich glaube, Nadal wird das bald auch so machen. Er hat bereits gröbere Schäden an seinem Körper.

Kamen Sie körperlich unbeschadet durch Ihre Karriere?
Ich habe auch neue Hüften. 
Seit 1996, aber ich hätte das schon viel früher machen sollen. Ich 
humpelte 20 Jahre lang, dadurch habe ich mir den Meniskus im Knie kaputtgemacht und musste es dann auch operieren. Das war aber mein Fehler.

Wie ungewöhnlich ist es, dass Federer noch mit 37 auf diesem Niveau spielt?
Ich hörte auch erst mit 38 auf und denke, das ist durchaus möglich, wenn man das Spiel so mag wie 
Roger. Er sagte mir mal, er würde sehr gerne bis 40 spielen. Das 
ist doch ein positives Zeichen. 
Dazu hat er grosses Glück mit dem Trainerteam, das ihm hilft, kleine Problemstellen zu beseitigen.

Und er hat eine flexible Familie ...
Ja, diese Organisation ist vielleicht das einzige kleine Problem in 
Rogers Leben. Aber seine Frau umsorgt die beiden Zwillingspaare wunderbar, alle sind gesund und die Gouvernanten machen einen guten Job – sie sind ein grosses Team.

Schmeichelt es, dass heutige Spieler wie Federer, Nadal und Djokovic Sie verehren?
Sehr sogar! Ich glaube, die junge Generation hat realisiert, dass Fred Perry, Don Budge, Rosewall, ich und andere bald vergessen sind. 
Federer wollte uns nicht verlieren und hat meinen Namen – und dadurch auch andere Champions der Amateur-Zeit – mit dem Laver Cup wieder aufleben lassen.

Apropos Namen: Federer scherzte, Ihr Übername «The Rocket» klinge cooler als seiner ...
Ja, das hörte ich. Wir Australier 
geben gerne umgangssprachliche Namen. Über einen für Roger habe ich noch nicht nachgedacht.

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Wimbledon 2003 Federer – Philippoussis 7:6, 6:2, 7:6.
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Australian Open 2004 Federer – Safin 7:6, 6:4, 6:2.
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Wimbledon 2004 Federer – Roddick 4:6, 7:5, 7:6, 6:4.
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US Open 2004 Federer – Hewitt 6:0, 7:6, 6:0.
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Wimbledon 2005 Federer – Roddick 6:2, 7:6, 6:4.
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US Open 2005 Federer – Agassi 6:3, 2:6, 7:6, 6:1.
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Australian Open 2006 Federer – Baghdatis 5:7, 7:5, 6:0, 6:2.
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Wimbledon 2006 Federer – Nadal 6:0, 7:6, 6:7, 6:3.
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US Open 2006 Federer – Roddick 6:2, 4:6, 7:5, 6:1.
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Australian Open 2007 Federer – Gonzalez 7:6, 6:4, 6:4.
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Wimbledon 2007 Federer – Nadal 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2.
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US Open 2007 Federer – Djokovic 7:6, 7:6, 6:4.
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US Open 2008 Federer – Murray 6:2, 7:5, 6:2. Der fünfte US-Open-Titel in Serie.
Reuters
Roger Federer gewinnt erstmals French Open! Federer – Söderling 6:1, 7:6 (7:1) und 6:4. Federer ist nach Rod Laver, Björn Borg und Rafael Nadal der vierte Spieler der Geschichte, der gleichzeitig Titelträger in Roland Garros und Wimbledon ist.
Reuters
Federer triumphiert in Wimbledon Federer – Roddick 5:7, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6 und 16:14. Es ist Federers 15. Grand Slam-Titel.
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Federer holt sich seinen 16. Grand-Slam-Titel! Federer – Murray 6:3, 6:4, 7:6 (13:11). Es ist Federers erster Grand-Slam-Titel als Vater.
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Wimbledon 2012 Federer – Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4. Der 17. Major-Titel des Baselbieters, der siebte in Wimbledon (Rekord).
AP
Australian Open 2017 | Federer – Nadal 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3. Comeback nach sechsmonatiger Verletzung-Pause und dann gleich der 18. Grand-Slam-Triumph. Fantastisch!
Wimbledon 2017 | Federer – Cilic 6:3, 6:1, 6:4
KEY
Australian Open 2018 | Federer – Cilic 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1

Was halten Sie von der Laver-Cup-Idee, dass grösste Rivalen Teamkollegen werden?
Ich halte sie für grossartig. Sechs Champions auf beiden Seiten, 
Europa gegen den Rest der Welt. Wer will sich für den Spass kein 
Ticket besorgen? Deshalb ist ja auch der Ryder Cup im Golf so erfolgreich. Der Laver Cup braucht noch zwei, drei erfolgreiche Austragungen, dann könnte er etabliert sein. Ich hoffe das zumindest.

Sind Sie nur Namensgeber oder spielen Sie auch eine aktive Rolle?
Ich steuerte auch noch die Trophäe bei. Sie wollten was Symbolisches von mir, so gab ich den «US Pro»-Einzel-Pokal, den ich vier Jahre in Folge gewonnen hatte. Es war eine grosse Schüssel mit Henkeln, deren Teile für den Laver Cup geschmolzen wurden. Und wegen mir sind die beiden Captains John McEnroe und Björn Borg dabei!

Tatsächlich?
Als ich McEnroe fürs Team Welt vorschlug, meinten alle, den kriegen wir sowieso nicht! Weil ich ihn gut kenne, fragte ich nach und er kam. Für Team Europa wollte 
Roger zunächst seinen früheren Coach Stefan Edberg. Ich schlug Borg vor – und wieder zweifelten alle. Der mache das nie! Ich sagte, gebt mir mal ein Telefon ...